Rooler Gab // Skatet den Spot so lange es noch geht!

Es ist jetzt fünf oder sechs Jahre her seit meinem letzten Besuch beim Rooler Gab. Die Bäume sind ordentlich gewachsen, die Wurzeln haben mehr Asphalt aufgeworfen und das Gestell der Halfpipe ist verschwunden. Ansonsten ist der Spot immer noch genauso ausserirdisch.

Mitten in der Pampa. Im Nirgendwo. Da baut Gabriel Leuret, ein durchgeknallter Franzose, Anfang der 90er Jahre einfach einen Skilift hin und eine gebankte Straße zum Skaten. 1993, nach gerade mal einem Jahr Betrieb war dann schon wieder Schluss. Konnte ja nicht gut gehen. Die Rollen waren damals noch viel zu klein und hart. Wie soll sich sowas denn rechnen? Heute mit dem ganzen Longboardhype und so, da versuchen immer noch einige sowas auf die Beine zu stellen. Der Typ hats einfach gemacht. Durchgezogen. Respekt! Was bleibt ist ein Stück abgefahrene Skategeschichte. Zieht sie euch rein, die Natur ist unaufhaltsam…

Der Spot: Genuss Skaten ist anders. Im oberen Teil ist der Spot steil und beschleunigt sofort. Überall sind Büsche, der Asphalt ist durch Wurzeln aufgeworfen, Grasbüschel, Steine, Äste, die Übergänge zu den Banks sind eckig… Das ist aber auch irgendwie der Reiz an dem Spot. Über den ehemaligen Lift kommt man schnell nach oben und kann auch einzelne Sektionen hiken. Eine flüssige Line durch die gesamte Strecke ist nicht mehr möglich. Der mittlere Teil ist sehr flach, unten raus wirds wieder ein wenig steiler. Kurvensessions sind angesagt

Setup: Street, Hybrid oder Freeride Setups. Wendigkeit ist gefragt und wer ollen kann ist klar im Vorteil. Der Asphalt ist rutschig. Zu kleine Wheels sind ein Garant dafür, dass Superman vorbeischaut. Besen nicht vergessen.

Zugang: Rooler Gab liegt knapp ausserhalb von Durfort. In Südfrankreich gibt es gleich 3 Durforts, also seht zu, dass ihr gleich zum richtigen kommt. Auf das Gelände kann man nicht fahren, das Auto lässt man an der Straße unten stehen. Wer stolliger unterwegs ist kann von Norden etwas näher dran fahren.

In der Nähe: Der Fluss Gard lädt zum Baden ein und im Verlauf findet man das eine oder andere Sträßchen. Die Brücke Pont du Gard ist Weltkulturerbe und sehenswert. Nimes ist nicht weit

 

Ein Sonntagsausflug in die Schweiz

Als ich diese Nachricht von Jan am Freitag las, sorgte sie bei mir sofort für ein breites Grinsen und ein Gefühl der Vorfreude.
Ohne Zeit zu verschwenden habe ich umgehend den Rest der Freiburger Crew informiert. Von da an hieß es nur auf Sonntag warten.
Sonntag lief dann alles wie geschmiert, ohne große Verzögerungen konnten alle eingesammelt, Essen gekauft und getankt werden, und auch die Fahrt in die Schweiz verging wie im Fluge.
Die Konstanzer Crew rund um Jan empfing uns in einer kleinen Ortschaft in der Schweiz und führte die Kolonne zum Spot.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Schon beim Hinauffahren des Spots bekamen wir unruhige Füße und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Oben angekommen waren wir dann, von der Aussicht die sich uns eröffnete, komplett überwältigt.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Noch schnell die Straße von Felsbrocken befreiet und von da an stand unserer Skatesession nichts mehr im Wege.

Was folgte war ein gelungener Tag mit vielen netten Leuten, viel skaten und das in einer traumhaften Landschaft, aber seht selbst:

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Blick von oben in die erste von unzähligen Kurven.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Marvin stielvoll in einer der spektakulärsten  Kurven des Spots.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Valle am knalle auf seinem Street Deck.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Matt voll konzentriert und das trotz der hammer Aussicht!

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Ein bisschen Pause zum Verschnaufen, Schabernack Treiben und Essen musste auch sein.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Jan das Männlein im Walde.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Dicht auf dich machen Kurven immer doppelt Spaß.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Zum Abschluss noch ein Bild von Max, natürlich in einer weiteren Haarnadelkurve.

Reisebericht // Ostereier suchen in Italien

Es ist zwar schon ne Weile her, aber ich will euch unseren kleinen Ostertrip und ein paar Bilder nicht vorenthalten.

Diese Ostern hatten einige von uns zu dem langen Wochenende noch den ein oder anderen zusätzlichen freien Tag. Was also tun mit einer Menge Zeit, schlechtem Wetter und einem Haufen chaotischen Skatern? Natürlich klare Sache 😀 ganz traditionell zusammen auf die Suche zu gehen, nein, nicht nach Ostereiern, sondern auf die Suche nach Straßen!

Wir haben uns dann einfach kurzerhand den orangenen Wal geschnappt und sind gen Süden gefahren. Das schlechte Wetter hat uns dann noch hartnäckig bis an den Gotthardtunnel mit ordentlichem Schneefall verfolgt, ist aber an der Überquerung der Alpen gescheitert. Glück für uns also 😀

Es hat uns dann in die Gegend um den Lago Maggiore verschlagen. Dort haben uns herrliches Wetter und jede Menge Berge zum Erkunden erwartet. Keiner von uns hat so richtig gewusst, was uns auf den italienischen Straßen erwartet. Daher hatten wir querbeet von Leder und Downhillsetup bis zu normalem Freeridesetup oder Streetdecks alles dabei.

Das Freeridesetup hat sich dann als Waffe der Wahl ergeben. Die Straßen um den Lago sind eher schmal, mit einer Menge enger Kurven. Sie werden in der Regel nicht so richtig harmonisch mit dem Berg und der Landschaft gebaut wie man es bei uns kennt. Wenn irgendwo auf einen Berg hoch gewollt wird, dann geht die Straße mit nicht mehr aufhörenden engen Haarnadeln mehr oder weniger senkrecht den Berg hoch. Der perfekte Spielplatz also zum Freeriden 🙂

Unsere Basis haben wir die ersten Tage direkt am Lago aufgeschlagen und sind von dort aus in die Berge in der Gegend gefahren. Wir haben viel erkundet, ausgestestet und einiges für gut befunden 😀 Die ein oder anderen Zuckerstückchen konnten wir zwischen den vielen ranzigen Straßen finden (wobei eigentlich auch die engen Straßen mit Rissen und Löchern einen heidenspaß gemacht haben!).

Schaut einfach in die Bilder, ich denke die sagen mehr als eine ausführliche Beschreibung des ganzen Trips 😀

 

 

 

 

 

 

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