Snow Skates und Powdersurfer Kaufberatung

Das ist wieder mal so ein Entschleunigungsding. Lassen wir die Ernsthaftigkeit beiseite, begnügen uns mit weniger Kante, oder gar keiner Kante. Und Bindungen lassen wir auch weg. Aaaber in Alaska bei 540 Grad Neigung funktioniert das so nicht hört man den Skeptiker sagen. Na gut. Lassen wir Alaska auch mal beiseite. Und gehen zum heimischen

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Hackbrett Gun 2.0 // Shapers Note

English version below

Ach ja, richtig, Hackbrett wird 15 Jahre alt. Was geht denn so bei den Freiburger Brettlesbauer, was gibt es neues? Wir haben für euch dieses Jahr einiges in der Pipeline, seid gespannt!

Die Gun in der Version 1.0 hat mich von den 15 Jahren Hackbrett 10 Jahre lang begleitet und ist das Brett mit dem ich die meisten Downhill Kilometer zusammengefahren habe. Es ist mein erstes WNT Brett mit hohlgefrästem Kern und wiegt fertig aufgebaut nur 3,9 Kilo. Mit Downhill ist bei diesem Brett auch wirklich Downhill gemeint, allerdings mit einem etwas anderen Ansatz. Während Raceboards auf maximale Effizienz getrimmt sind ist die Gun auf maximalen Flow ausgelegt.

Was flowt mehr in der Version 2.0 im vergleich zur ersten Gun? Version 1.0 war in der Längsachse topfeben und hatte ein einfaches Concave aus zwei ineinanderverschachtelte Ellipsen, was in der Semmel immer noch zum Einsatz kommt. Version 2.0 hat einen durchgehenden Rocker bekommen für mehr Laufruhe. Gleichzeitig sind die Achsaufnahmen vorne und hinten auf wendig angewinkelt, was dem Brett sehr viel Lebendigkeit verleiht. Die bewährten Gaspedale vom Wasser 5.0 wurden in der Position übernommen und erhöht für maximalen Kantendruck. Hinten gibts ein leichtes W-Concave. Im Klartext heisst das: bringt man kein Gewicht auf die Rails läuft die Planke wie auf Schienen, legt man sich sanft in die Kurve folgt einem das Brett und bringt man Druck auf die Rails gehts zackig um die Ecke. Eigentlich wie bei jedem guten Raceboard. Nur etwas anders…

Gefühlt unter meinen Füßen sind 10 Jahre Entwicklung deutlich spürbar und das Fahrverhalten der neuen Gun ist ein Quantensprung im vergleich zu meiner alten Keule. Dennoch ist es eine reinrassige Gun die genauso flowt, nur viel verspielter. Standies mit der alten Kiste waren jedes Mal ein Akt vollster Überzeugung, die neue lädt fröhlich dazu ein. Noch ein paar kleine Änderungen hier und da und schupps geht die gute Gun endlich in Serie

Das Brett wird es standardmäßig in WNT Flex I und II geben. Klassisch schwarz und orange. Auf Anfrage natürlich auch in unserem 15 Jahre Special Furnier solange verfügbar

Hack

 

 


 

Ah yes, Hackbrett is 15 years old. So whats up with the Freiburg-based board builders, whats new? We have a lot in the pipeline for you this year, be excited!

The Gun version 1.0 has accompanied me for 10 of the 15 years of Hackbrett and is the board with which I rode the most downhill kilometres. It is my first WNT board with a hollow core and weights only 3.9kg, complete. And by downhill, with this board it really means downhill, though with a somewhat different approach. While race boards are trimmed to maximum efficiency, the Gun is designed for maximum flow.

What flows more in version 2.0 compared to the original Gun? Version 1.0 was flat in the long axis – no rocker or camber – and had a simple concave from two nested ellipses that still lives on in the current Semmel. Version 2.0 has a rocker throughout the whole board for a calmer ride. At the same time, the front and rear trucks are angled to give the board more liveliness. The tried and tested pockets and gas pedals from the Wasser have been enlarged somewhat for maximum pressure on the rails. At the back there is a light W-concave. In plain text this all means: with no weight on the rails, the plank rolls like its on train tracks. Lean delicately into the corner and the board naturally follows. Put weight onto the rails and snap, its under your feet, diving through the turn. Actually, like any good race board. Just something different…

The feeling under my feet was of a very noticeable 10 years of development, and the ride of the new Gun is a quantum leap in comparison to my old friend. Still, it is a pure blooded Gun that flows just as much, now with added playfulness. Standies with the old one were always an act of full conviction, the new one cheerfully invites you along for the slide. A few small changes here and there and the Gun will be finally back in the lineup.

The Gun will be available as standard in WNT flex I and II. Classic black and orange. On request naturally available also in our special 15 year veneer while stocks last.

Hack

Wasser Flex II // New Limits

Last night I returned home late from the infamous Pogo Party, my body hurt all over from slamming in various bowls and my brain hurt even more. All I wanted to do was sleep. I thought nothing could keep me awake. “Ding!” as my phone connected to wifi. Ugh… ok, a quick look at whats

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DIY Rollen fürs Streetdeck

Titelbild

Mit diesem Trick lassen sich die alten abgefahrenen Sliderollen zu frischen Rollen für das Streetdeck abschleifen.

Wenn man etwas geübt ist lässt sich das ganze locker innerhalb von einer Stunde erledigen. Ich habe hier einen alten Satz These ATF 327 82a Wheels genommen. Die sind mir für mein Downhillbrett allmählich zu klein geworden.


Benötigte Materialien:

  • Bohrmaschine
  • Schleifteller
  • Atemschutzmaske
  • Geodreieck/Lineal
  • Folienstift

Materialien


 

1. Markierungen einzeichnen

Markierungen einzeichnen

Zuerst müssen die Breite sowie Lauffläche der Rolle eingezeichnet werden. Bei einer Centerset Rolle geht dies ganz leicht: Mit dem Geodreieck einfach mehrere Markierungen rund um die Rolle machen und sich dabei an den äußeren Rändern, also den Lippen, der Rolle orientieren. Die Markierungen sollen natürlich mittig über dem Kern liegen.


Mitte markieren

Hat man eine Offset Rolle, wo der Kern nicht in der Mitte der Rolle liegt, ist es etwas aufwändiger die Markierungen mittig zu platzieren. Der Trick: Die Rolle auf eine Achse schrauben und auf die andere Seite der Achse eine Centerset Rolle schrauben. Indem man die Mitte der Centerset Rolle einzeichnet und das Geodreieck dann mit dem Nullpunkt an der Mitte der Achse anlegt, kann man auch schon die Mitte der Offset Rolle markieren.

Bis jetzt habe ich mich immer für eine Rollenbreite von 32mm und eine Lauffläche von 20mm entschieden. Wenn die Rollen jedoch schon kleiner als 50mm sind, kann man auch ruhig eine breitere Lauffläche nehmen.


 

2. Abschleifen

Lager

Um die Rollen abzuschleifen gibt man sie zuerst aufs Brett, jedoch mit einem weiteren Kugellager zwischen dem „Hanger“ und der Rolle (Die Mutter lässt man weg). Der Achsstift wäre sonst beim Schleifen im Weg. Eventuell zieht man noch die Achse harter, sodass nichts wackelt.


GIF - Rollen Abschleifen

Atemschutz aufsetzen!

Die Schleifscheibe so anlegen, dass sich die Rolle noch dreht.

Zuerst wird im fast 90° Winkel zur Lauffläche bis zur Markierung der Breite der Rolle geschliffen. Danach in einem niedrigeren Winkel bis zur Markierung der Lauffläche.

Fertig

Der Staub, der beim Schleifen entsteht, lässt sich im Nachhinein recht gut mit dem Staubsauger entfernen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Weiteres Beispiel:

Divine City Slashers 82a

Testfahrt – Bear Spaceballs Lager 

 

Die Spaceballs Kugellager von Bear gibt es in einer Stahl und einer Keramik-Version. Ich habe mir hier bereits meinen zweiten Satz stahl Spaceballs draufgeschraubt.

Der große Vorteil gegenüber herkömmlichen Lagern sind natürlich die integrierten Spacer und Speedrings/Washer. Sie verringern den Spielraum zwischen Achse und Rolle und erleichtern das wechseln der Rollen erheblich.

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit den Lagern bin, denn mit beiden Sätzen hatte ich bisher keinerlei Probleme. Sie drehen sich immer noch fast genauso gut wie am ersten Tag und sind nicht auffallend lockerer geworden. Ebenfalls halten die roten Kappen, die den Dreck aus den Lagern halten sollen, immer noch fest, nicht wie bei so manch anderen Lagern, die ich bereits gefahren bin. Nicht umsonst werden die Spaceballs in vielen hochwertigen Komplettbrettern ab Werk verbaut.

Spaceballs im Webshop:

Modification on the Kodiak Trucks // Insert Bushing

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Nach dem ich auf einen kleinen Ausflug in die Schweiz eine Rogue Achse mit Insert-Bushing gefahren bin, kam ich das erste Mal auf die Idee, mir auch son Ding in die Achse einzubauen.

 

So schwer kann das ja wohl nicht sein, dachte ich mir so in meinem jugendlichem Leichtsinn und habe einfach mal drauf los gebastelt. In der Layback Werkstatt kann man ja so einiges finden …

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Mein Kodiak-Bären habe erst mal noch genau ausgemessen: Innendurchmesser 16mm

Ein alter Bushing musste herhalten und wurde zuerst zersägt, dann zerschnitten und einer Feile und Fetzen Griptape in Form geschliffen. Das Ding sah eigentlich schon ganz gut aus.

Aber im Original sieht das Ganze noch ein bisschen professioneller aus (Rogue Trucks). 

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Bild: Rogue Trucks

 irgendwie haben sie dann auch bei mir gepasst! 🙂

Kurzer Ausflug in die Weinberge zum Probe fahren folgte sogleich!

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich hab das Gefühl (oder bilde mir ein) damit ein präziseres Lenkverhalten und mehr Kontrolle im Slide zu haben. Ähnlich einer gelagerten Achse. Ausserdem  nimmt es Gewicht und Belastung vom Pivot und verteilt es mehr auf den Kingpin, gerade bei der Querbelastung während des Rutschen.

Ich werde vielleicht in folgenden Projekten noch verschiedene Härten und Bushingkombinationen ausprobieren und bin gespannt was sich dabei noch raus kommt.

 

peace Marvin

 

Die Himmelreich Tour

Wir Freiburger Longboarder haben eine der denkbar schönsten Strecken direkt vor der Haustüre. Rein in den Zug Richtung Schwarzwald und am Bahnhof Himmelreich fängt die Sause an. Durch Burg Birkenhof, an Kirchzarten vorbei, Richtung Kappel und Golfplatz oder die alte B31. Und dann immer weiter die Dreisam entlang und wenn man mag das ganze Spiel nochmal. Wer links oder rechts abbiegt entdeckt noch diverse Varianten

Review // Landyachtz Wolf Shark Mini

Landyachtz Wolf Shark Mini

Der Landyachtz Wolf Shark ist nun endlich auch als “mini-Version” zu haben. Grafik und Shape sind dabei in typischer Wolf Shark Manier gehalten und analog zum großen Bruder.

Landyachtz_Wolf_Shark_Mini

Das Deck

Eigenschaften:

Die “mini-Version” behält das aus 2015 bewährte, zugegebenermaßen etwas eigenwillige, symetrische Shape bei und misst eine Länge von 82,5cm (32,5″) sowie eine Breite von 24cm (9,5″) an der breitesten Stelle. An der Standfläche ist der Wolfhai ca. 21cm breit. Die Wheelbase-Optionen sind, bei symmetrischer Achsmontage, mit 54cm, 57,5cm und 60cm ausreichend und lassen genug Spielraum zur freien Entfaltung und Anpassung an die eigenen Wünsche. Zum Vergleich, der große Bruder ist 90cm lang, an der Standfläche 24,1cm breit und hat Wheelbasoptionen zwischen 57,65 cm bis 70,35 cm. Einen ausführlichen Test zum großen Wolf Shark könnt ihr übrigens hier lesen.

Der Wolf Shark Mini verfügt, wie sein nicht so kompaktes Pendant, über Microdrops und ein “Peanut”-W-Concave. Letzteres ist beim Wolfshark Mini nichtmehr ganz so aggresiv wie noch beim 2015er Modell des großen Bruders. Der Abstand zwischen dem in der Brettmitte verlaufenden W-Concave und dem Microdrop beträgt ca. 15cm, was ausreichend Fläche für eine angenehme, komfortable und sichere Postitionierung, auch kleinerer Füße bietet. Er kommt wie sein großer Bruder und weitere Landyachtz Bretter in Hollow Tech Konstruktion aus Zucker-Ahron (Kanadischer Ahorn, zählt zu den härtesten und dichtesten Ähornholzern der Welt) und Glasfaser. Das macht ihn besonders leicht und stabil, aber auch etwas kostspieliger.

 

Fahrgefühl:

Bear Grizzly 845

Wolf Shark Mini mit Bear Grizzly 845, Bild: Jan Liebing

So genug von theoretischem Gedöns, Achsen dran und ab aufs Brett. Hier sei noch gesagt, dass man am Besten 1/4″ Riserpads zwischen Brett und Baseplate baut. So vermeidet man etwaige Wheelbites, auch wenn die Zielgruppe des Wolf Shark Mini eher in Richtung kompaktere Menschen geht, man weis ja nie. Der Wolf Shark Mini fährt sich von Anfang an extrem angenehm, agil und ruhig oder kurzgesagt, einfach so wie ein Brett sein muss! Vielleicht bin ich da aber etwas voreingenommen, da ich mir letztes Jahr schon eine etwas kürzere Version des Wolf Shark gewünscht hatte und bis auf diesen Umstand den Wolfhai als perfektes Brett empfand. Nachdem ich den Wolf Shark Mini nun seit Ende Februar fahre, kann ich aber getrost sagen, ich finds noch besser als gedacht! Ob mit der neuen 845 Bear Grizzly oder der Precision Grizzly, das Brett macht was es soll und trotz seiner geringen Wheelbase auch bei höheren Geschwindigkeiten keine komischen Sachen.

Fazit:

Wem 2015 das W-Concave des Wolf Shark noch zu extrem und aggresiv war aber sonst keinerlei Beanstandungen hatte, wird mit dem Wolf Shark 2016 eine Menge Spaß haben. Allen denen der Wolf Shark etwas zu groß war/ist, sollten sich definitiv mal auf die “mini-Version” des Wolf Shark stellen, ihr werdet nicht glauben was für ein Heidenspaß das Brett macht! Ich bin auf jedenfall überzeugt und habe den großen Wolf Shark gegen den kleinen Wolfhai ausgetauscht.

Danke an Max und Flix fürs bilderknipsen!

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