Team Profil \\ Benjamin Löffler

 

Name:
Benjamin Löffler

Alter:
Viertel Jahrhundert ist geknackt

Hood:
Herdern in Freiburg

Seit wann am Skaten:
2010 stand ichs erste Mal auf nem Brettl mit Rollen

Wie dazu gekommen:
Ein Kumpel hat mal ein Brett beim Grillen dabei gehabt. Vorher noch nie auf nem Skateboard gestanden, aber da dann das Brett ausprobiert. Hat getaugt und mich dann nimmer losgelassen.

Disziplinen:
Mal seitwärts, mal schnell, Hauptsache den Berg nab. Aber am liebsten immer noch irgendwas Schnelles und Sweepriges.

Lieblings Bier:
Bier, Bier, Bier, Bett, Bett, Bett
‘s gute Feierling kann was

Setups:
– Downhill: Hackbrett – Das Schnelle/Sabre Forged Precision/Biggie Hawgs
– Freeride: Hackbrett – Semmel/Sabre Forged Precision/die großen gelben Streethawgs
– Sonstiges: Landyachtz Dinghy für alles andere

Lieblings Event:
Ich find den Koffe&Schnaps einfach herrlich. Bin immer wieder gerne bei den verrückten Freunden überm Rhein.

Plan für 2015:
Es einmal schaffen, mit den ganzen lieben Skate-Chaoten pünktlich, also so richtig pünktlich, zu irgendwas loszukommen. Und nicht erst teilweise Stunden später. Das ist echt immer wieder lustig. Und noch ein Plan: endlich mal mitem Kravalle bei Vollmond losziehen!

Lieblingsessen:
Alles was irgendwie mit Käse überbacken ist.

Was machst du, wenn du nicht auf dem Brett stehst:
Schaffe, schaffe und so. Als Software Entwickler für Sensoren und Lichtschranken.

Mit welchem Fuß bisch vorne:
Pferd

Lustigstes Skate Erlebnis:
Season Opening hier in Freiburg, glaube 2013 wars. Ein Haufen Skater von überall her waren da. Abends am Shop war die Party gut im Gange. Gegen späterer Stunde überlegt, wo man denn jetzt noch hinzieht.

Die Yvi meinte dann, dass eine Freundin eine WG-Party veranstaltet. Nach dreimal nachfragen, ob sie sich wirklich ganz ganz sicher ist, einen Haufen gut angeheiterter Skater uneingeladen mit auf die Party zu nehmen, sind wir los dorthin. Die Bude war auf einmal völlig überfüllt, der Kühlschrank geplündert, das Chilli mit Schnaps verfeinert und verteilt, das Buffet leer gegessen und der restliche Schnaps getrunken. Es wurde gelacht, gefeiert und gepöbelt. Eine richtig geile Party also!

Es ging ca. ne Stunde und wir sind dann alle hochkant rausgeschmissen worden. Der ein oder andere hat noch eine sehnsüchtige SMS von einem Mädel auf der Party bekommen, wie stink langweilig es jetzt ohne uns geworden ist. Wir sind dann weiter gezogen durch Freiburg und noch einen super Abend gehabt!

Morgens dann (oder besser mittags) wieder am Shop getroffen zum Skaten, ein paar Stunden nach dem eigentlichen Treffpunkt von 9Uhr (war ja ohnehin klar). Einziger, der schon vorbildlich um 9Uhr da war, war Chrisi (ok, Torben war auch schon da, aber noch tief schlafend draußen in der Minnirampe). An dem Tag hat Chrisi dann gelernt, dass es absolut nicht realistisch ist sich so früh zu treffen, wenn die ganze Skater-Bagage abends in Feierlaune so einen frühen Treffpunkt ausmacht und dann noch loszieht.

 

 

 

 

 

Reisebericht // Ostereier suchen in Italien

Es ist zwar schon ne Weile her, aber ich will euch unseren kleinen Ostertrip und ein paar Bilder nicht vorenthalten.

Diese Ostern hatten einige von uns zu dem langen Wochenende noch den ein oder anderen zusätzlichen freien Tag. Was also tun mit einer Menge Zeit, schlechtem Wetter und einem Haufen chaotischen Skatern? Natürlich klare Sache 😀 ganz traditionell zusammen auf die Suche zu gehen, nein, nicht nach Ostereiern, sondern auf die Suche nach Straßen!

Wir haben uns dann einfach kurzerhand den orangenen Wal geschnappt und sind gen Süden gefahren. Das schlechte Wetter hat uns dann noch hartnäckig bis an den Gotthardtunnel mit ordentlichem Schneefall verfolgt, ist aber an der Überquerung der Alpen gescheitert. Glück für uns also 😀

Es hat uns dann in die Gegend um den Lago Maggiore verschlagen. Dort haben uns herrliches Wetter und jede Menge Berge zum Erkunden erwartet. Keiner von uns hat so richtig gewusst, was uns auf den italienischen Straßen erwartet. Daher hatten wir querbeet von Leder und Downhillsetup bis zu normalem Freeridesetup oder Streetdecks alles dabei.

Das Freeridesetup hat sich dann als Waffe der Wahl ergeben. Die Straßen um den Lago sind eher schmal, mit einer Menge enger Kurven. Sie werden in der Regel nicht so richtig harmonisch mit dem Berg und der Landschaft gebaut wie man es bei uns kennt. Wenn irgendwo auf einen Berg hoch gewollt wird, dann geht die Straße mit nicht mehr aufhörenden engen Haarnadeln mehr oder weniger senkrecht den Berg hoch. Der perfekte Spielplatz also zum Freeriden 🙂

Unsere Basis haben wir die ersten Tage direkt am Lago aufgeschlagen und sind von dort aus in die Berge in der Gegend gefahren. Wir haben viel erkundet, ausgestestet und einiges für gut befunden 😀 Die ein oder anderen Zuckerstückchen konnten wir zwischen den vielen ranzigen Straßen finden (wobei eigentlich auch die engen Straßen mit Rissen und Löchern einen heidenspaß gemacht haben!).

Schaut einfach in die Bilder, ich denke die sagen mehr als eine ausführliche Beschreibung des ganzen Trips 😀

 

 

 

 

 

 

Schwarz.Wald.Gut // Infostand und Testbrettcenter in Burg-Birkenhof

Bei der Veranstaltung Schwarz.Wald.Gut in der Rainhofscheune in Burg-Birkenhof waren wir mit einem Infostand und Testbrett-Center vertreten. Die zweit Tage waren geprägt durch Regenschauer und konstruktiven Austausch mit Anwohnern, Gemeindevertretern und Besuchern über die aktuelle Situation zur Himmelreichtour. Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, wird die zunehmende Zahl an Longboardern gerade im ersten Abschnitt der Himmelreichtour durch Burg-Birkenhof für manche Anwohner zu einer störenden Belastung.

Unser Infostand und Testbrettcenter. Kaum zu übersehen mit dem orangenen Pavillion

Unser Infostand und Testbrettcenter. Kaum zu übersehen mit dem orangenen Pavillion

Als Reaktion auf die Kritiken aus der Anwohnerschaft haben wir ein Beschilderungskonzept mit Wegweisern, allgemeinen Verhaltenregeln und Hinweise auf Gefahrenstellen für die Himmelreichtour ausgearbeitet. Unser Ziel dabei ist es, die Himmelreichtour für Longboarder, andere Verkehrsteilnehmer und Anwohner sicherer und angenehmer zu gestalten. Das Ganze haben wir bei der Veranstaltung Schwarz.Wald.Gut präsentiert und ausgestellt. Unser Konzept zur Beschilderung wurde mit durchweg positivem Feedback aufgenommen. In vielen Gesprächen konnten wir die Bedenken und Kritiken zum Longboarden anhören und mit unserem Beschilderungskonzept bei den Besuchern Punkten.

Neben dem Infostand haben wir das Longboarden mit unserem Testbrettcenter den Besuchern und allen Rollbrettneuen und -neugierigen näher gebracht. In unzähligen Mini-Kursen konnten wir die ganz Kleinen und die ganz Großen zum Skaten begeistern und haben uns über all die schnellen Fortschritte mitgefreut!

So ziemlich jeden Interessierten am Stand haben wir eingeladen, das ganze mal unter unserer Anleitung auszuprobieren. Da wir Bretter, Helme und sonstige Schutzausrüstung dabei hatten, konnten viele einfach nicht Nein sagen 🙂 Erfreulicher- und lustigerweise wurde unsere allgemeine Frage “Wollen Sie es auch mal ausprobieren?” neben den ein oder anderen Lachern der älteren Leute auch mal von eben diesen älteren Leuten wahrgenommen! Weniger schwer zu begeistern waren die vielen Kids, die zu Besuch waren. Vorallem am Sonntag mit dem herrlichen Wetter hatten wir fast keine freie Minute ohne einen lernbegierigen Mini-Lonboarder, der einem wie ein Schatten hinterher geskatete 😀

Wir alle hatten zwei sehr lustige und erfolgreiche Tage und freuen uns auf jedenfall auf das nächste Mal!