Reduziert // Long Island Longboards

Reduzierte Long Island Longboards ab 179,90€

Das Wetter stimmt nochmal ein paar schöne Longboardtage ein, passend dazu haben wir für euch Bretter von der Firma Long Island Longboards reduziert. Bestückt sind die Long Island Longboards mit der Bear Grizzly 852 in schwarz, sowie 71 mm 83A Long Island Hurricanes Freestyle Rollen in verschiedenen Farben. Viele verschiedene Modelle sind verfügbar, ob schlicht oder mit cooler Grafik, schaut euch die Bretter einfach an! Bei uns Laden gibt es die Möglickeit die Bretter von Long Island zu testen, unsere Öffungszeiten sind Montag bis Freitag 14- 19 Uhr und Samstags 12-16 Uhr.

 

Egal ob vor Ort im Layback Freiburg Skateshop oder in unserem Webshop, die Long Island Longboards stehen für euch bereit…

REDUZIERT // TSG Helme + Schoner

TSG Evolution  und Dawn Helme sowie TSG Allterrain Kniepads und TSG Allground Ellenbogenschoner bis 31. Oktober 2015 reduziert!!!

tsg
Denn Saftey 1st, ganz egal ob Anfänger/in oder Fortgeschritte(r), mit Halbschalen und Schonern von TSG seid ihr auf der sicheren Seite. Kommt direkt bei uns im Shop vorbei oder bestellt in unserem Webshop und lasst euch die Schutzausrüstung ganz bequem nach Hause liefern!

Die TSG Schutuzausrüstung ist in den vielen Farben und Größen verfügbar, so lange der Vorrat reicht! Mehr Farben und Größen gefällig, -> hier klicken <- !!

 

 

Event Eindrücke – Bela Joyride

Event Eindrücke – Bela Joyride von Jan Siegismund

Dienstag der 26.08.2015, es ist acht Uhr in der Früh. Größtenteils noch verschlafen, aber alle voller Motivation und Vorfreude beladen wir das Auto, oder spielen mit komischen Holzspielzeugen. Kaum fertig gepackt geht es auch schon los. Über den Schwarzwald, vorbei am schönen Bodensee, durch München und Salzburg, unser Ziel immer klar vor Augen: Bad Eisenkappel im schönen Österreich.

Warum es in dieses verträumte kleine Dorf geht und wir dafür so eine Lage Fahrt auf uns nehmen? Ganz einfach, hier findet der Bela Joyride statt!

Nach Pi mal Daumen Zehn Stunden Fahrt erreichen wir dann endlich unser Ziel. Noch schnell das Zelt aufgebaut und dann ab zum Feierabendbier.

Die Nacht war kurz und das sollte sich auch die nächsten Tage nicht ändern! Denn was nun Anstand war einfach nur der Wahnsinn. Vier Tage lang wurde nichts anderes gemacht, außer mit alten Bekannten und neuen Freunden den ganzen Tag zu skaten, das Wetter und die Landschaft zu genießen und am Abend zusammen zu entspannen oder zu feiern!
Ach ja zur Strecke: Die ist einfach nur der Hammer! Unzählige Kurven die sich aneinanderreihen, und diese sind dazu noch  gebankt! Aber seht selbst:

Was bleibt noch zu sagen, außer ein dickes Dankeschön an die Leute rund um Bigmountainskate und den ansässigen Fußballverein, die dieses Event überhaupt erst möglich gemacht haben! Danke für die super Versorgung und die wahnsinnig tolle Zeit!

Bis nächstes Jahr!

Vielen Dank auch für die Bilder an CK PhotographySven Photo und www.sk8motohustle.com !

 

Alfred in Sochi – Video + Reisebericht

Anfang April war unser Teamfahrer Alfred in Sochi, um die dortige Olympiabobbahn auf ihre Longboardtauglichkeit zu testen. Hier nun das versprochene Video samt ausführlichem Reisebericht und einer Menge Bilder.

3 Tage Schuss im Kaukasus

Nach meinem Sieg beim Beton on fire 2015 beim Aftershowgrillen fragte mich der Veranstalter Phillip Auerswald ob ich nicht Lust hätte die Olympiabobbahn in Sochi auf ihre Fahrtauglichkeit zu testen. Mit etwas Bier im Kopf platzte aus meinem Mund die Antwort: Ja klar, Ich komm mit. Schon bei der Nachhausefahrt am nächsten Tag grübelte ich über meine schnelle Entscheidung nach und kam zu dem Entschluss das ich ab und zu mehr nachdenken sollte bevor ich mein Sprachorgan benutze. Aber jetzt ist es schon zu spät und ich stehe zu meinem Wort. Die folgenden Wochen bis zum jüngsten Gericht rennen wie Marathonläufer an mir vorbei und eh ich es mich versehe sitze ich schon im Flieger nach Sochi wo ich am Flughafen erwartet werde.

Beim Aussteigen in Sochi laufen mir die, trotz Dämmerung heißen Außentemperaturen von 35 Grad sehr gut rein. Ein hoch auf Freiburg an dieser Stelle 😀

Ein klimatisierter SUV holt mich ab und bringt mich im Eiltempo zum Hotel welches direkt neben dem Eiskanal liegt. Nach etwa einer Stunde komme ich ordentlich geplättet im Hotel der Bobbahn an. Ab ins Bett, denn morgen wartet starker Tobak!

 

1. Tag in Sochi

Aufstehen und raus auf den Balkon. Ah so sieht es hier oben im Kaukasus Gebirge bei Tag aus, sehr nice! 30 Grad, strahlende Sonne und um mich rum hohe Berge die ruhig und zufrieden das Tal bewachen. Der Blick schweift nach links und da ist sie. Die Olympiabobbahn. Wie eine schlafende Schlange liegt sie am Hang eingebettet komplett umzäunt und alle 20 Meter ein Kamerabaum mit Bewegungsmelder. Auch im ganzen Hotel sowie Grundstück hängen Kameras wie Blüten der Pflanzen im Freiburger Frühling.

Auf zur Bahnbesichtigung!

Beim betreten des Eingangsbereiches werden alle Beteiligten ordentlich untersucht, durch nen Scanner geschickt und abgetastet. Die Taschen werden aufgemacht und der Reisepass geprüft. Danach bekommt man eine Karte die einen legitimiert das Bahngelände von Sochi zu betreten. Diese Prozedur wird übrigens jeden Tag beim Betreten sowie beim Verlassen statt finden. 😀 Danach wird mir noch ans Herz gelegt keine Betrunkenen zu filmen. OK?

Wenig später erzählt der Bahnchef stolz das die Bahn 150 Mitarbeiter beschäftigt, von denen 60 Leute als Sicherheitspersonal arbeiten. Kein Wunder das sich der Betrieb einer eigenen Kantine auf dem Bahngelände lohnt.

Bei der Bahnbegehung fällt mir sofort das beindruckende Gefälle der Bahn auf, das auch durch die 180 Grad Kurven nicht wirklich nachlässt. Auf jeden Fall schneller als Altenberg schießt es mir des öfteren durch den Kopf, und die Frage warum ich mir diesen Schwachsinn an tu. Auf die bei jeder Bobbahn üblichen Dehnungsfugen geh ich dieses mal nicht ein aber das die Strecke von einer 180 Grad Kurve in die nächste taucht sorgt schon ehr dafür das der Puls hoch geht.

Nach dem Begutachten vergeht die Zeit rasend schnell, umziehen Board schnappen und ab zum Start. Als ersten Startpunkt hab ich mir die fünft letzte Kurve vor der langen steilen Geraden ausgesucht, langsam genug um nicht gleich zu sterben aber schnell genug um Feeling für die Bahn zu bekommen. Gut das ich schon mal so ne Bahn ausprobiert hab den auch von dem grad beschriebenen Start hat man gleich mal 50 Km/h drauf. Geschafft, auf zu einer höheren Startposition zwei Kurven weiter oben. Von hier aus geht es schon mehr zur Sache da sich hier 180 Grad Kurven mit 15 bis 17% Gefälle befinden. Ab diesem Punkt fühlt man beim Fahren schon mehr G Kräfte und der Topspeed befindet sich bei etwa 60km/h. Etwa eine Minute später ist auch die zweite Abfahrt gemeistert und das Adrenalin schießt schon ganz gut durch die Arterien, aber das gewohnte Zittern das ich normalerweise bei schnellen Runs in Altenberg kenne ist noch nicht erreicht. Deswegen nochmal zwei Kurven hoch zum obersten Juniorenstart. Jetzt müssen vier 180er Sektionen bewältigt werden bevor der die lange Gerade vom ersten Versuch kommt. Grünes Licht, ein paar mal pushen und in die erste Links eintauchen und danach in die darauf folgende Rechts. Enorme G Kräfte entwickeln sich und nehmen zum Kurvenausgang zu, anders als in Altenberg wo die G Kräfte am Anfang am stärksten sind. Nach den ersten zwei Kurven donnere ich schon mit knapp 70 km/h in die nächste Links die mich dermaßen zusammen presst, dass ich mir vor komme wie ein Hackbrett das grad frisch laminiert in der Presse liegt. Obwohl schon ein paar mal gefühlt bleibt es unbeschreiblich das Gefühl. Direkt nach der Links wieder in ne scharfe Rechts, der Speed nimmt zu und nach nem entspannten Linksknick donnere ich mit knapp 80 km/h durch die lange Gerade in eine lang gezogene am Ende berg hoch verlaufene Linkskurve. Sehr verrücktes Shape und ordentlich G Kräfte. Kurze Chillphase in ner leichten Rechts und in die nächste Gerade die mich mit etwa 60 km/h in die letzten zwei Zielkurven feuert. Check, Hände zittern, körpereigene Drogen werden ausgeschüttet, Alfred im Glück 😀

Einen Run geb ich mir noch und dann aber raus aus dem Lederkombi und ab unter die Dusche. Mit der Dusche verschwindet die Anspannung und ein fettes Grinsen kommt zum Vorschein und verschwindet den ganzen Abend nicht.