Review // These Wheels Supercar

In der Skateboardgeschichte kam schon einiges funktionierendes aus dem Hause SkateOne wie z.B. Bones Wheels und Kugellager oder Powell-Peralta. Dem folgen die dieses Jahr neu erschienenen These Wheels Supercar. Vor einigen Wochen sind sie auch bei uns im Layback eingetroffen und wir haben unsere Testpiloten Kravalle und Chrissi drauf losgelassen.

Wir sind die Wheels beide auf spaßigen Hybrid Setups, sprich überdimensionierten Streetdecks, gefahren.

These Wheels Supercar

Zuerst sind wir sie enstpannt durch das schöne Freiburg gecruist, hier drüber ollen, da drüber ollen, das ganze spaßige zeug eben. Dabei ist uns aufgefallen das sie anfangs mit der Glanzschicht recht grippig und für allerhand Schabernack bestens geeignet sind. Daraufhin haben wir uns richtung Weinberge bewegt um die Slidebarkeit zu prüfen. Die Glanzschicht verlor hier schon nach den ersten Slides den Kampf gegen den rauen Weinbergasphalt, welchem aber auch andere Rollen hier nicht länger standhalten. Nach dem ersten paar Runs mussten wir feststellen, dass wir hier zwar eine im Slide sehr rutschige, aber extrem gut kontrollierbare Rolle unter den Füßen hatten und waren davon regelrecht geflasht. Vorallem schnelle Standupslides konnte man ohne Bedenken mit Leichtigkeit rausdrücken. Und das wieder zurückziehen war durch den kaum existierenden Hook-Up ebenso kinderleicht. Ein kleiner Nebeneffekt der ultralangen spaßigen Slides, waren die dutzenden Thanelines auf der Straße. Ein paar Tage später sind wir an einem haarnadelreichen Spot mit eher feinem Asphalt vorbeigekommen, und fragten uns oben wie viel Grip man aus den Dingern wohl rausholen kann. Nach dem ersten mal reinschallern zeigte sich, dass das auf Gripp hoffen unnötig war, da die These Wheels Supercar natürlich nicht an eine Griprolle herrankommen, aber für ihre Größe doch relativ grippig sind. Auch hier auf dem guten Asphalt, waren die These Wheels Supercar unglaublich kontrollierbar im Slide.

Nach gecruise, rumgespringe und gefreeride sind wir zu dem Fazit gekommen: Eine im Slide kontrollierbare Rolle wie keine andere, mit ähnlichen Eigenschaften wie Rollen die wir bereits getestet haben. Aufgrund ihrer Größe bekommt man sie allerdings auch recht schnell runtergeslidet, wobei vergleichbare Rollen auch nicht länger halten. Wer also eine Rolle für spaßige Hybrid-Setups sucht, sollte sich diese hier auf jeden Fall mal genauer anschauen.

These Wheels Supercar

Review // 180mm Bolzen Truck mit 45° Baseplate

Bolzen Truck 180mm 45° Baseplate Winkel

Seit Ende letzten Jahres ist die Bolzen Truck mit 45° Achswinkel zu haben. Die Achse wurde, wie auch schon die 50° Version, in Deutschland von Frank Beste (G.O.G) und Heiko Schöller (Concretewave/Sunrise) entwickelt, gefertigt wird sie aber wie alle Gussachsen im Ausland.

Eigenschaften:

Die Bolzen Truck hat eine Hangerbreite von 180mm, der Durchmesser des Achsstiftes beträgt 8mm, der Rake der Achse beträgt 4mm, außerdem ist sie flippbar, was die Achse insgesamt 4mm niedriger macht. Im nicht geflippten Zustand misst sie eine Höhe von 63mm (Unterkante Baseplate – Mitte Achsstift), geflippt dann 59mm. Zur Befestigung am Brett kann man zwischen Old- & Newschool Montage wählen. Die mitgelieferten grünen Stockbushings sind laut Bolzen, Made in EU, 15mm hoch, haben einen Durchmesser von 25mm und eine Härte von 90a. Der Bushingseat der Bolzen Truck misst im Durchmesser 25mm und bietet dem Bushing einen festen Sitz. Die Bushings sind an der Brettseite mit einem Cupwasher an der Straßenseite mit einem Flatwasher begrenzt. Der Kingpin ist fest verpresst und damit ohne Spiel aber auch nicht austauschbar.

Eindruck:

Ich habe mir einen Satz zum Testen geschnappt und ihn erstmal genauer angesehen, die abgedrehten Hangerenden sowie der Pivot weisen keinen Grat auf und auch sonstige Gussfehler sind nicht zu erkennen. Der Bushingseat weißt ebenfalls keine Kanten oder Unebenheiten auf. Die Achse kommt in schwarz/schwarz oder schwarz/raw, hier sind bei der Lackierung der schwarzen Teile teilweise Lacknasen zu erkennen. Die mitgelieferten Speedringe haben wie bei jeder anderen Gussachse einem leichten Grat, alles in allem macht die Bolzen Truck mit 45° Baseplate aber einen sehr soliden Eindruck.

Hat man die Achse an sein Brett montiert und steht das erste mal drauf, ist man höchstwahrscheinlich überrascht wie agil und wendig die Achse trotz ihres 45° Achswinkels daherkommt. Beim lockeren cruisen und carven macht sie „out oft he box“ einen sehr guten Eindruck. Die mitgelieferten Bushings erfüllen, wie bei der Bear Grizzly V 5.01, ihren Zweck dabei vollkommen. Aber auch bei etwas höheren Geschwindigkeiten und im Slide, verhält sich die Bolzen Truck „out oft he box“ ruhig und angenehm unter den Füßen ohne zappelig zu werden. Geht es dann in Geschwindigkeitsbereiche oberhalb 60km/h empfehle ich jedoch die Bushings gegen altbewährte, sowie den Flatwasher gegen einen Cupwasher zu tauschen, aber da hat ja jeder Fahrer so seine eigenen Vorlieben. Am Anfang des Tests hatte ich noch eine Achse mit 87a Custom Nippels Barrels, welche auch in der 50° Version der Achse verbaut wurden. Diese waren mit einem Duchmesser von 25,5mm und einer Höhe von 15,2mm etwas größer als die Standardbushings, bei diesen konnte deshalb der Lean (Leankeinschlag) auch nicht durch Cupwasher begrenzt werden.

Fazit:

Alles in allem hat Bolzen mit der 45° Variante ihrer 180mm Gussachse eine grundsolide Reverse-Kingpin Achse auf den Markt gebracht die sich „out oft he box“ vor ihren Mitbewerbern nicht verstecken muss. Die angesprochenen Lacknasen sind zwar unschön, haben aber keinerlei Auswirkung auf das Fahrgefühl sowie die Fahreigenschaften der Achse und mal ehrlich, früher oder später ist das Teil sowieso verkratzt.

Review // Landyachtz Wolfshark 2015

Landyachtz Wolfshark 2015

Der Wolfshark wird entworfen von Wolfgang Coleman und fiel schon immer durch ausgefallene Grafiken auf, besonders die `80er Style Grafik der ersten Serie aus 2011 sollte jedem, der mal einen Wolfshark in freier Wildbahn gesehen hat, in Erinnerung geblieben sein. Die 2015er Grafik stammt, vom in Vancouver ansässigen Tätowierer Kevin Stacy und zeigt das Wolfskark typische Theme – Frauen, Flammen, Raketen und natürlich Wolf samt Hai.

Von 2011 bis 2015 hat der Wolfshark aber mehr als nur eine grafische Entwicklung hinter sich.

Eigenschaften:

Der 2015er Wolfshark wurde im Gegensatz zu seinen vier Vorgängern, im Jahr 2015 zu einem symmetrischen Topmount Deck überarbeitet. Länge, Breite und Wheel Base bleiben dabei aber identisch mit denen seiner 2 jüngsten Vorgänger. L: 90,93cm (35,8“), B: 25,4cm (10“) WB: 57,79 – 70,5cm (22.7-27.7″). Das 2015er Modell setzt sich aus 8 Lagen „canadian hard rock maple“ – Acer saccharum zu Deutsch Zucker-Ahorn und einer Lage nass aufgetragener Glasfaser zusammen. Das Holz des verwendeten Zucker-Ahorns (Kanadischer Ahorn) zählt zu den härtesten und dichtesten Ahornhölzern, was den Wolfshark in Kombination mit seinem „Peanut W-Concave“ und etwas Glasfaser zu einem besonders steifen und stabilen Brett macht. Mit 1,922kg ist der 2015er Wolfshark im Vergleich zu seinen Vorgängern ein Leichtgewicht, was er vor allem seiner Hollow-Tech Konstruktion zu verdanken hat. Das erwähnte „Peanut W-Concave“ befindet sich zentral in der Mitte des Wolfsharks und läuft zu den Standflächen hin aus. Diese sind gerockert und sollen dank der bereits bei den Vorgängermodellen bewährten micro drops für einen angenehmen und festen Stand sorgen ohne die Unannehmlichkeiten eines W-Concave. Auch das Concave an den Kanten ist im Bereich des „Peanut W-Concave“ steiler als an den Standflächen. Wheelwells und Flushcuts runden das ganze ab. Den Wolfshark gibt es als Deck-only oder Complete mit Bear Grizzly 852 V5.01, Bear Spaceballs und 78a Hawgs Minimonster. Im Test sind wir den Wolfshark in der Complete Version wie eben beschrieben, sowie mit der Bear Precision Grizzly, Boss Hawgs, 80a Minimonster und Tracer gefahren.

 

Eindruck:

Ann-Kristin und ich haben uns den Wolfshark geschnappt und damit ein paar Runden gedreht. Mein Eindruck nach ein paar Slidesessions und der ein oder anderen Abfahrt im Schwarzwald: der Wolfshark ist das optimale Brett für jegliche Art von Schabernack, meine Füße (Schuhgröße 42,5) bleiben dank des ausgeklügelten Concaves immer da wo ich sie haben will, in der Tuck ist das zentral-mittig verlaufende „Peanut W-Concave“ äußerst angenehm, an den Standflächen wo ich kein W-Concave benötige, ist auch keins. Der Wolfshark liegt bei jeder Geschwindigkeit ruhig auf der Straße und lässt sich angenehm und präzise steuern. Das sanftere Concave im Bereich der Standflächen bietet mir einen bestmöglichen Hebel und eine gute Kraftübertragung um zuverlässig Kantendruck zu erzeugen. Auch im Slide bleibt der Wolfshark dank seiner Features leicht zu kontrollieren und punktet mit seinem „Peanut W- Concave“, durch das mein hinterer Fuß bei Heel- und Toeside Slides optimalen Halt erfährt. Einzig die Wahl der optimalen Wheel Base hat etwas Zeit in Anspruch genommen. Hier habe ich mit der kürzesten angefangen und mich nach einigem rumschrauben dafür entschieden, hinten die kürzeste und vorne die längste Option zu wählen, da man so im micro drop stehen kann ohne das komplette Gewicht über der Vorderachse zu haben, was für mich zu einem angenehmeren Lenkverhalten und kontrollierteren Slides führte. Ann-Kristin hatte das Problem, mit ihrer geringen Schuhgröße von 37 nicht genug Kantendruck aufbringen zu können ohne auf dem Brett hin und herzuwandern dadurch verrutschte ihr öfters der Fuß beim Sliden und das Lenkverhalten empfand sie dadurch auch nicht als so präzise wie ich.

Fazit:

Der Wolfshark 2015 ist ein solides symmetrisches Topmount Brett für alle die gerne seitwärts oder etwas schneller fahren. Durchdachtes Design und geringes Gewicht bieten bestmögliche Funktionalität. Durch das etwas andere Shape ist er auf jeden Fall ein Blickfang und sticht aus jedem Quiver heraus.

Ich für meinen Teil werde das Brett diese Saison nicht mehr hergeben, denn ich bin voll und ganz begeistert von dem was die Jungs von Landyachtz da gebaut haben. Bei mir funktioniert es mit Schuhgröße 42,5 jedenfalls perfekt. Ann-Kristin hingegen ist wieder auf das Charlie Horse umgestiegen, da dieses deutlich schmaler und damit kompatibler zu kleinen Füßen ist. Das heißt der Wolfshark ist nichts für Leute mit kleinen Füßen und ab einer Schuhgröße von ca. 40 zu empfehlen. Wenn diese Voraussetzung gegeben ist führt meiner Meinung nach kein Weg daran vorbei.

Für jeden der sich gerne ein eigenes Bild vom Wolfshark machen will, bieten die Jungs im Layback die Möglichkeit eben diesen ausgiebig zu testen und auch mal auszuleihen, geht einfach vorbei und stellt euch drauf!

Landyachtz Switchblade Chimera Series

Das “mid season update” auf die Switchblade Serie ist nun auch bei uns angekommen!

Das 36″, 38″ und 40″ Switchblade gibt es ab sofort bei uns in der Chimera Series! Das heißt für euch, neue Grafiken und ein Brett in vollahorn Konstruktion im Gegensatz zur Hollowtech Konstruktion der HT Switchblades. Dadurch werden die Bretter zwar etwas schwerer, haben dafür aber einen lebendigeren Flex und sind etwas billiger. Die Switchblades sind Deck-only oder als Komplettbretter verfügbar!

 

Ausserdem kommt auch das Tomahawk nun in einer vollahorn Variante und leicht veränderter Grafik.

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Wer die Bretter testen will kommt einfach bei uns im Shop vorbei und stellt sich auf eines der Testbretter!

 

Hollowtech

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Hollowtech

Ist ein weiterentwickelter Produktionsprozess der Firma Landyachtz, welcher das Gewicht des Brettes reduziert und es dabei gleichzeitig belastbarer und steifer macht. Dies wird erreicht indem nicht benötigtes Material aus den einzelnen Holzschichten im Zentrum des Brettes gefräst wird und so Lufteinschlüsse erzeugt werden. Dabei wurde ein einzigartiges Muster entwickelt um diese bahnbrechende Technologie zu verwirklichen. Bei Hackbrett gibt es eine ähnliche Herangehensweise die sich Wiegt Nix Technologie oder WNT nennt.

Longboard Workshop Freiburg

Am Sonntag den 6. und 13. September zwischen 10 und 17 Uhr, bietet der Longboardverein Freiburg e.V. in Kooperaton mit dem Layback Freiburg kostenlose Workshops bzw. ein Sicherheitstraining für Anfänger und Fortgeschrittene auf dem Skateplatz im Dietenbachgelände an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Sicherheitstrining und die Workshops werden von aktiven Fahrern und Trainern des FLBV geleitet und umfassen verschiedene interessante Stationen zum Thema Sichereheit und Können.

Wer schon ein Skate- oder Longboard besitzt kann dies sowie Helm, Knie- und Ellenbogenschoner und Handschuhe/Handgelekschoner mitbringen. Für alle die kein eigenes Brett besitzen oder auch mal etwas anderes ausprobieren wollen, stellt der Layback Freiburg einen Testpool an Brettern zur Verfügung. Der Verein stellt für alle die keine eigene Schutzausrüstung haben eine begrenzte Anzahl an Schonern zur Verfügung.

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Kozakov 2015 – Event Report

Kozakov, ein Eventname den sicher die meisten Skater in ihren Anfängen schonmal irgendwo im Internet gelesen haben. Ich hatte schon lange den Traum dort eines Tages zu skaten und konnte mir diesen letztendlich schon letztes Jahr erfüllen. Da das letztjährige Event so unvergesslich Hammer war, entschied ich mich auch dieses Jahr wieder nach Tschechien zu reisen.

Als wir Montag Nacht ankamen erwarteten uns viele, lange nicht gesehene Freunde sowie ein Haufen bekannter Gesichter aus der deutschen und internationalen Szene. Das brachte trotz der hohen Anzahl an Startern direkt eine familiäre Stimmung auf den Campground.

Nachdem die durch etwas Regen nasse Strecke am Dienstag Morgen endlich getrocknet war, konnte nun endlich der erste Freeridetag beginnen. Obwohl ich duch meine letztjährige Teilnahme schon mit der Strecke vertraut war, konnte ich ein Aufkommen von leichter Nervosität vor dem ersten Run nicht unterdrücken. Diese hatte sich aber während des ersten Runs in puren Spaß verwandelt.

Banenny Löffler // Photo: Lada Nayevo

Banenny Löffler // Photo: Lada Nayevo

Der Streckenverlauf beginnt im Wald mit einem monstermäßigen Drop der dich in ein paar Sekunden auf 80km/h oder mehr katapultiert bevor man dann auf die erste Rechtskurve zukommt. Hier reicht schon ein kurzer Slide, Footbrake oder Airbrake, da man diese doch recht schnell fahren kann. Am Kurvenausgang der ersten Rechts, muss man sich schon auf die nächste Linkshaarnadel vorbereiten. Danach erwarten einen im Wald erst eine Links-, dann eine Rechtshaarnadel welche beide Gegenknicke vor sich haben. Aus dem Wald wieder raus kommt man auf die zweite lange und schnelle Gerade mit anschliessenden Rechtsknick, welchen ich mit meinem Fliegengewicht stets durchtucken konnte. Schwerere Fahrer aber, je nach Wind noch eine kleine Airbrake setzten müssen. Danach folgt das Ziel und anschließend die Bremszone. Die Straße hat meiner Meinung nach eine perfekte Breite, nicht zu schmal, nicht zu breit und einen schönen gleichmäßig glatten Asphalt.

Pan Diemer // Photo: Mery Merien

Pan Diemer // Photo: Mery Merien

Doch in Kozakov endet der Tag nicht schon nach dem Skaten. Im riesigen Partyzelt mit Bar und DJ setzte sich der Spaß fort. Es wurden von Abend zu Abend mehr Leute, lauter und verrückter… . Allerdings möchte ich darüber nicht mehr schreiben, dies sollte man sich am besten selbst erleben, es lohnt sich!
Mittwochs wurde uns bei bestem Wetterein ein weiterer Freeridetag mit spaßigen Runs gegönnt. Abends beim täglichen Ridersmeeting, bekamen wir die Transponder (Armbänder mit Chip für die Zeitmessung) um am folgenden Tag das Qualifing im Zeitfahren zu bestreiten. Hier zeigte sich wie extrem hoch und eng das Fahrerlevel war, mehrere Plätze unterschieden sich nur in hundertstel Sekunden. Ebenso wurde der Fortschritt zu letztem Jahr deutlich, da ich z.B. mit meiner Zeit letztes Jahr wahrscheinlich ins A-Bracket (später mehr zu den Brackets) gefahren wäre, es aber nur ans Ende des B-Brackets schaffte. Die Hawgs-Teamrider Quirin „Qui“ Ilmer mit dem 8. Platz und Pan Diemer mit dem 29. Platz konnten bei den schnellsten der schnellsten mitmischen.

Cristina Verdu // Photo: Tomáš Teglý

Cristina Verdu // Photo: Tomáš Teglý

Nach dem Qualifing wurden die 184 schnellsten Fahrerinnen und Fahrer in 3 Brackets (60-60-64) aufegteilt. Dann wurde am Freitag mit dem letzten Drittel angefangen und im KO-System die 4 schnellsten ermittelt, welche so ins nächste Drittel rutschen konnten. Dort wurden ebenfalls wieder in 4-Mann-Heats die 4 Finalisten für das A-Bracket ermittelt. Dadurch haben die meisten Fahrer Chancen auf einige Raceruns. Das schöne am Rennen fahren auf dieser Strecke ist, dass es so viele Möglichkeiten gibt die Kurven anzubremsen. So gabt es des öfteren taktische und verrückte Konstellationen aus Slidern, Footbrakern oder Airbrakern welche die Gegenknicke und/oder Kurven auf ihre jeweilige Art anbremsten.

Photo: Lada Nayevo

Photo: Lada Nayevo

Samstag am finalen Tag stand das A-Bracket der Open-Class sowie der Damen, Junioren, Buttboarder und Streetluger an. Aufgrund eines kurzen Schauers wurde die Strecke jedoch, um ihre bei nässe extrem gefährlichen Speed-Parts, gekürzt. Dies veränderte die komplette Strecke, da sie in kürze wieder trocken war. Die Heats wurden in allen Klassen gleichzeitig ausgefahren, sprich es kamen nacheinender alle Viertelfinals, Halbfinals, etc. aller Klassen was es für die riesige Anzahl an Zuschauern sehr ansehbar machte. Nachdem ich in den Junioren im Viertelfinale ausschied, freute ich mich darauf die spannenden und supertighten Raceheats aus einer Kurve zu verfolgen und die Fahrer anzufeuern. Doch was wäre Kozakov ohne seinen bekannten Regen?

Nicola Nuehrig, Quirin Ilmer // Photo: CGSA Downhill

Nicola Nuehrig, Quirin Ilmer // Photo: CGSA Downhill

Pünktlich zu den Halbfinals setzte ein starker Regenschauer und Wind ein. Als die Streckenposten die Strecke wieder hergerichtet und die Fahrer Regenrollen aufgezogen hatten, konnte das Rennen zu Ende gefahren werden. Eine kleine Sensation war der stets gut gelaunte österreicher Nicola Nuehrig, welcher bis ins Finale der Open Class fahren konnte. Leider rutschte er aus der nassen letzten Kurve in der Jimmy Riha, Byron Essert und Carlos Paixoa vorbeiziehen konnten. Auch Pan Diemer hatte im Junioren-Finale mit dem Regen zu kämpfen und schloss mit dem 4. Platz ab. Allerdings darf man hier beiden nochmal zu ihrer grandiosen Leistung gratulieren.

Byron Essert. Jimmy Riha, Carlos Paixoa // Photo: Tomáš Teglý

Byron Essert. Jimmy Riha, Carlos Paixoa //Photo: Tomáš Teglý

Hier die Ergebnisse des Rennens:

OPEN:
1 Jimmy Riha
2 Byron Essert
3 Carlos Paixoa
4 Nicola Nuehrig

WOMEN:
1 Emiliy Pross
2 Marie Bougourd – Spoky Woky
3 Lyde Begue

JUNIORS:
1 Alex Charleson
2 Jorund Bratset
3 Vasek Cvancara
4 Pan Diemer (DEU)

STREET LUGE:
1 Mikel Echegaray
2 Kolby Parks
3 Abdil Mahdzan

CLASSIC LUGE:
1 Mikel Echegaray
2 Javie Serano Molina
3 Gerrit Geiger (DEU)

Abends nach der Siegerehrung konnte die finale Party ihren Lauf nehmen. Aufgrund von hunderten tschechischen Besuchern, die aus dem ganzen Land angereist waren um mit uns zu feiern, wurde ein kleines Zelt extra für Fahrer eröffnet. Dort fand man im Vergleich zum großen Zelt direkt ein paar bekannte Gesichter sowie Freibier und gratis Essen. Was will man mehr?!

Sonntag Morgen konnte nach dem Packen und verabschieden, müde die Heimreise angetreten werden.

Alles in allem kann ich sagen eines der besten Events auf dem ich je war. Hier stimmt einfach alles, die Orga, das Essen, die Atmosphäre und zu guter letzt die unglaubliche Strecke. Bis hoffentlich nächstes Jahr!

 

Bericht: Christopher Ehret

Photo: Tomáš Teglý

Photo: Tomáš Teglý

Abverkauf // Testbretter

Ab sofort und nur bei uns im ShopTestbrett Abverkauf!!

Schaut vorbei und schnappt euch Komplettbretter von Hackbrett, Landyachtz und Madrid!

Die Bretter waren seit Anfang des Jahres als Testbretter auf Freiburgs Strassen unterwegs und haben daher einige Gebrauchsspuren vorzuweisen. Sind aber technisch einwandfrei und bringen Rollvergnügen zum kleinen Preis für alle die mal reinschnuppern wollen oder auf der Suche nach einem günstigen Zweitsetup sind.

!!Nur so lange der Vorrat reicht und nur bei uns vor Ort im Shop!!