Gewinnspiel // Brett im Gepäck

Sommerzeit ist Reisezeit!!!

Ihr nehmt euer Brett mit auf Reisen? Super, dann schickt uns euer bestes, coolstes, witzigstes und einzigartigstes Bild zu! Mit ein bisschen Glück gewinnt ein Layback Komplettlongboard.

Die besten Schnappschüsse stellen wir auf Instagram und Facebook…eine Auswahl der Bilder hängen wir bei uns im Laden auf!

Schickt uns euer Bild auf : deinbild@layback-freiburg.de

Teilnahmeschluss ist der 15.09.2015

Wir freuen uns auf ein jede Menge Bilder!

 

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Teilnahmebedingung :

Die Teilnahme am Gewinnspiel von Firma Layback Hartmut Olpp e.K ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.


Ablauf des Gewinnspiels
Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 01.08.2015 bis zum 15.09.15. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.


Teilnahme
Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt.

Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Es ist strengstens untersagt, mehrere Email-Adressen zur Erhöhung der Gewinnchancen zu verwenden.

Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.


Teilnahmeberechtigte
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die Ihren Wohnsitz in Deutschland und das 14. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig.

Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters.

Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise

(a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.


Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns
Folgende Preise werden vergeben:
ein Layback Komplettboard.

Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung unter allen Teilnehmern.

Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über eine gesonderte Email über den Gewinn informiert.

Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner oder an den gesetzlichen Vertreter des minderjährigen Gewinners. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich.

Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von 3 Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.


Beendigung des Gewinnspiels
Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.


Datenschutz
Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname und Emailadresse wahrheitsgemäß und richtig sind.

Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers ohne Einverständnis weder an Dritte weitergegeben noch diesen zur Nutzung überlassen werden.

Eine Ausnahme stellt das für die Durchführung des Gewinnspiels beauftragte Unternehmen Layback, Hartmut Olpp e.K. (haftungsbeschränkt) dar, welches die Daten zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels erheben, speichern und nutzen muss.

Im Falle eines Gewinns, erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Werbemedien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media Plattformen mit ein.

Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich der Gewinnspiel App angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

 
Anwendbares Recht
Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Gewinnspiel.

Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

Testbericht // Hackbrett Swallowtail 6.3′ Balsa Surfbrett

Wie es der Zufall so wollte sind nun in der Schopfheimerstraße gleich zwei Brettschmieden angesiedelt. Die Yellowfoot Buben ein paar Häuser weiter verfolgen die selbe Philosophie wie wir mit Hackbrett und lieben Qualität – nur werden dort Bretter fürs Wasser gebaut. Ist ja eigentlich ganz praktisch, das Rad muss ja nicht immer neu erfunden werden. Somit hat Yellowfoot jetzt Longboards im Lineup und wir dürfen euch feinste Surfbretter mit dem Hackbrett Label präsentieren.

Zwei surfbretter, zwei Longboards, ein Rampenspielzeug, Ersatzkanister, Sandschaufel, Baumgurt, Umlenkrolle, Ersatzteile, Werkzeug… Wie wird das erst wenn das Spielzeug vom Junior mitwächst?

Die Idee:

Als europäischer Festlandbewohner verbringt man in der Regel so wenig Zeit am Meer, dass man mit Paddelstrom eher unterversorgt ist. Das Longboard ist aus Platzgründen aber nicht immer eine Option beim Reisen. Daher musste für mich ein Brett her, dass kurz und handlich genug ist für alle arten von Trips. Gleichzeitig soll es noch gut angleiten, tauchbar sein und vor allem in einer großen Bandbreite an Wellen möglichst vielseitig surfbar sein. Die eierlegende Wollmilchsau mal wieder. Habt ihr was anderes erwartet?

In ein Swallowtail Custom von Yellowfoot hab ich mich bei der recherche verliebt und die Dudes konnten mit dem Konzept sofort was anfangen. Herausgekommen sind  2 Ausführungen, einmal als 30,6 Liter Brett mit den Maßen 6.3′ x 19 3/4” x 2 1/4” und als 33,1 Liter Brett mit den Maßen 6.3′ x 19 3/4” x 2 1/2“. Das Volumen ist selbstverständlich unter die Brust verteilt, wo man es zum angleiten Braucht. Im vorderen Teil gibt es ordentlich Concave in der Lauffläche, hinten raus wird es ein “W” mit zwei Channels. Die Konstruktion besteht aus einem hohlen Balsakern und ist mit Epoxy überzogen. Beide Varianten verfügen über 5 Finnen Optionen mit dem neuen FCS-System. Somit kann nach belieben zwischen Quad oder Thruster gewechselt werden.

Hier muss klar gesagt werden, dass ein solches Brett ein Produkt ist dem man mit einer gewissen Wertschätzung gegenüber stehen sollte. Da ist kein Plastik im Kern und auch bei den Klebstoffen achtet Yellowfoot auf Umweltverträglichkeit. So ein Brett begleitet einen sein ganzes Surferleben lang. Das rechtfertigt in jedem Fall den hohen Preis. Entsprechend haben wir auch die Optik schlicht und zeitlos gehalten.

 

Eindrücke aus der Yellowfoot Werkstatt:

Im Wasser:

Mangels Platz fürs Longboard hab ich mich für die 33,1L Variante entschieden, ansonsten hätte ich evtl. das dünnere Brett genommen. Mit 85kg Abtropfgewicht und 187cm Körpergröße gleitet die Keule super an und lässt sich entspannt paddeln. Ich war sehr angenehm überrascht wie schnell man vom Fleck kommt. Gefühlt liegt man etwas hoch im Wasser, das liegt an der steifen Konstruktion des Bretts. Im vergleich zu meinem 9.4′ Longboard sinkt die Wellenausbeute bei kleinen Bedingungen, dafür kämpft man wenn es schallert nicht gleich um sein Leben. Ein fairer Deal.

Gesurft bin ich die Planke von ca. 2 Fuß bis ordentlichüberkopf. Bei kleinen Wellen sind 3 Finnen das Mittel der Wahl. Damit ist das Brett immer noch carvig ausgelegt, lässt aber schnelle Manöver zu. Vier Finnen machen eigentlich erst sinn wenn es groß wird, da punktet das Setup dann mit klaren speedigen Lines. Beim tauchen merkt man den Auftrieb, kommt aber gut unter den Wellen durch. Das etwas höhere Gewicht im Vergleich zu einem Schaumkern Brett ist mir beim Fahren nicht aufgefallen, bzw. würde ich es schlichtweg in Kauf nehmen weil hergeben tu ich das Teil nicht mehr. Genau so habe ich mir das vorgestellt, ein Spielzeug wenn man Muße hat und ein Werkzeug wenn es drauf ankommt. Schön anzusehen im Wohnzimmer allemal und genau da hat es Zeitnah für die erste Planänderung gesorgt: Wir fahren dieses Jahr nochmal ans Meer…

Produktbilder:

 

Zum Produkt in unserem Webshop:

Links:

Das Produkt auf der Hackbrett Seite
Yellowfoot Surfboards

Meet & Greet the Landyachtz Team

Die Euro Tour ist im vollen Gange, ein paar Landyachtz Fahrer sind auch am Racen. Allerdings geht die Crew auch wieder auf Erkundungstour – diesmal ist es Skate and Explore in Europa angesagt. Und man oh man, die Tour sieht vielversprechend aus. Am Donnerstag landen Charlie Darragh, Stephen Vaughn, Dillon Stephens und Billy Bones im Headquarters im Layback für ihren Tour Start.

Schaut einfach am 30. Juli 2015 ab 14:00 Uhr vorbei, sagt hallo, hängt ab und fragt die Jungs, was ihr schon immer wissen wolltet. Es gibt bestimmt ein paar Goodies, feine Poster und danach gehen wir alle gemeinsam eine Runde skaten – wenn das kein gutes Tagesprogramm ist weiss ich auch nicht. Reicht euch nicht? Abends wird bestimmt noch der Grill angeworfen und die Miniramp geschrotet. Also, bis dann!! Wir freuen uns.

Hier gehts zum Event auf Facebook: Facebook – Event

 

Mädels Longboard Workshop #1

Workshops sind eine feine Sache, um den Leuten das Longboarden näher zu bringen. Man erzielt schneller Erfolge, wenn man die Sachen gleich richtig erklären kann – somit ist der Spass Faktor auch gleich um einiges höher.

 

Hier war ich mit dem Kinder und Jugendtreff in Haslach (Freiburg) am Werk. Die Mädels hatten Spass und die Erzieherin auch. Fussbremsen, kurvenfahren und Balancegefühl standen auf dem Programm.

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Wie stehen, wie lenken, wo schaut man hin – alles nicht zu verachten und wichtig zu üben. Hier spiele ich Flamingo.

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Erzieherin Hanna schaut etwas skeptisch, hat die Steezige Armhaltung aber schon voll raus.

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Die anfängliche Helm-Skepsis konnte auch überwunden werden, spätestens nachdem ich meinen “cooleren” Helm eingetauscht hatte. Kurzes Päuschen muss trotzdem.

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Das obligatorische Fuss Foto muss auch. Hanna blieb auf der sicheren Seite und behielt den Helm für den Rest des Tages auf, man weiss ja nie.

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Yay, ganz großes Kino. Die zweieinhalb Stunden Workshop waren super – nächste Woche gehts weiter, diesmal vielleicht mit Slalom Hütchen, tehe.

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Beton on Fire 2015 // Interview mit Gewinner Alfredo

Hack: Hey Alfred. Erstmal fetten Glückwunsch zum zweiten ersten Platz in der Altenbergröhre! Ich komme grad von einem Surftrip mit meiner Familie aus Portugal zurück und hab das Event mal wieder verpasst. Irgendwie freue ich mich immer wenn ich nach Altenberg fahre und wenn ein anderes Spektakel anliegt bin ich auch nie böse darum nicht hin zu fahren. Wie hast du dich dieses Jahr gefühlt?

Alfred: Eigentlich war ich das ganze Jahr sehr unmotiviert und wollte daheim bleiben und im Layback arbeiten. Aber der Organisator Philipp Auerswald sagte mir schon auf der Ispo 2015 im Februar das er meine Startnummer bereits gedruckt hat und ich dort erwartet werde. 😀 Mit diesem Beigeschmack fühlte ich mich schon zwei Monate vor dem Event wie vor einem Kontrollbesuch beim Zahnarzt.

Hack: Hast du im Vorfeld ordentlich trainiert, oder wie bereitest du dich vor?

Alfred: Ich hab nicht trainiert, sonder hab mehr drauf geachtet frei im Kopf zu bleiben. Ich weiß mittlerweile von mir selbst, das wenn ich mental fit bin alles möglich ist. Ich glaub das ich immer noch von meiner Skispringer Ausbildung in meinen jungen Jahren profitiere. Viel Training für gute Koordination und Balance plus mentales Training. Meine damaligen Skisprungtrainer steckten viel Zeit und Mühe in meine Entwicklung.

Hack: Ich denke auch, dass dir deine Skisprungvergangenheit hier voll reinläuft. Im Brettsport bist du ein exzellenter Allrounder. Street, Bowl, Downhill, Freeriden, Snowboarden, Windsurfen, Kiten… Du bist überall auf einem soliden Niveau unterwegs und bleibst nicht auf einem speziellen Film hängen. Ich denke das ist es was man in die Bobbahn mitnehmen sollte. Was für ein Setup bist du dieses Jahr gefahren?

Alfred: Hackbrett Erde 2011 Model mit den guten 200er Crails und abgerundete Hawgs Monster in 80a:)

Hack: Genau das bin ich auch gefahren. He, wo ist eigentlich mein Röhrensetup? Ah, ich verstehe. Damit hat dieses Erde jetzt drei Siege und einen zweiten Platz auf dem Buckel, das ist wahrscheinlich das derzeit erfolgreichste Bobbahn Brett. Wenn man mal davon absieht, dass die Bobbahn eh nur von einer Handvoll Fahrer in Angriff genommen wird. Wenn du den Shaper des Bretts kennen würdest, was wäre dein Feedback bzw. deine Wünsche für eine Weiterentwicklung? Soviel ich weiß wird das Brett gerade nicht gebaut.

Alfred: Wenn ich den Shaper kennen würde? 😀 Naja ich finde das Board super lecker und fahre es auch sehr gern im Schwarzwald bei konventionellen Downhillabfahrten. Mein Wünsche für dieses Board wären noch eine kürzere Wheelbase zu Verfügung zu haben und ein Upgrade bei den Wheelwells. Diese sind nämlich meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß. Aber viel lieber hätte ich gerne eine DH Version vom Wasser! Mit dem Thema geh ich dem Chef schon seit Jahren auf den Geist. 😉 Hack bau mal so ein Teil, der Alfred braucht flowiges Spielzeug! Bitte, bitte, bitte!!!!!!

Hack: Die Gun… Downhill Surfen auf 1,3m Länge… Die Neuentwicklung des Wassers hat mir da in der Tat einige Eingebungen verschafft.  Wie Erde steht die Gun zwar nicht ganz oben auf meiner Entwicklungsliste, wird aber definitiv wieder in einer neuen Auflage erscheinen. Werde dich nicht hängen lassen… Ich habs eben schon erwähnt, viele Fahrer trauen sich nicht in die Bobbahn. Jedes Jahr gibt es Rider die gerne gehen würden, dann aber wieder zurückziehen. Wir beide sind ja auch immer eher hin und hergerissen. Den Strasser hats vor ein paar Jahren böse aufgestellt, dieses Jahr hat sich unser Teamkollege Kravalle die Schulter ausgekugelt. Wie siehst du die Entwicklung des Bobbahn Skatens?

Alfred: Uh schwere Frage. Ich glaube ehrlich gesagt nicht das sich diese Randsportart durchsetzen wird. Es ist einfach schlicht weg lebensgefährlich, dumm, anspruchsvoll und du spürst bei jeder Fahrt das die Röhre nicht für Longboards gebaut wurde. Vor allem wenn du sie schnell fährst darfst du einfach keinen Fehler machen. Der Kravalle war bei seinem Sturz zum Glück noch nicht schnell und trotzdem war die Schulter gleich draußen. Der Herr Strasser war dort schon in anderen Bereichen unterwegs und wurde 2010 böse von der Bahn auseinander genommen. Jeder Run der unter einer Minute von unserem Startpunkt gemessen ist, befindet sich für mich in der “roten Zone”. Der Anpressdruck (G Force) ist so dermaßen hoch das du in den meisten Kurven harte Schmerzen hast.  Es nagt einfach an der Psyche wenn dein Körper ein ganzes Wochenende um sein Leben kämpfen muss.

Hack: Ja, ist schon ein krasses Ding. Ich denke es muss jeder für sich selber entscheiden ob er da hin geht und wenn man ausschert und nicht fährt ist das keine Schande. Ich hatte in der Röhre in Altenberg immer eine gute Zeit, wenn ich mich komplett darauf eingelassen habe. Unsere Session mit Max Stamler und dem Cengomäten in 2011 war für mich das Highlight und absolut von einem anderen Planeten. Das ein so spezielles Erlebnis überhaupt in der Form möglich ist verdanken wir in meinen Augen dem Philipp Auerswald, der dieses Event organisiert. Für ihn steht das Wohlbefinden der Fahrer an oberster Stelle. Das ist quasi unser Fangnetz und doppelter Boden. Renndruck darf sich entwickeln, wird aber vom Veranstaltungsformat in keinster weise gepusht. In La Pagne dagegen habe ich nach zwei Runs meine Koffer gepackt weil ich keinen bock hatte mich umzubringen. Die Veranstalter hatten keinen Plan was es bedeutet auf einem Skateboard eine Betonröhre runterzubraten. Wie War es dieses Jahr in Altenberg?

Alfred: In Altenberg ist das besser. Philipp und auch das Bahnpersonal wissen ganz genau das dass was wir da machen hochgradig gefährlich ist. Deswegen ist der ganze Ablauf sehr gut durchgeplant und auf Einwände der Fahrer wird reagiert. So das sich jeder auf den wirklichen Kampf konzentrieren kann. Nämlich den mit sich selbst.

Hack: Was sagt eigentlich dein Arbeitgeber zu diesem Blödsinn?

Alfred: Manchmal glaube ich das mein Arbeitgeber/ Sponsor der Einzige ist der wirklich nachvollziehen kann warum ich diesen selbstzerstörerischen Schwachsinn betreibe. Er hat sogar einen großen Teil dazu beigetragen das ich mich zu dem entwickelt hab der ich jetzt bin. Vor allem menschlich. 🙂 Wir hatten die letzten Jahre in verschiedenen Brettsportarten so geniale Sessions zusammen. Gäbe es mehr solcher Arbeitgeber dann wäre die Welt um ein ganzes Stück besser 🙂 Danke Chef das du uns allen die Möglichkeit gibst unseren Traum zu leben.

Hack: Träume leben. Ein herrlicher Wiederspruch. Träumen und wach sein gleichzeitig. Wenn man in der Bobbahn schnell sein will wandelt man auf diesem schmalen Grad. Es entsteht unglaublich viel Raum, auch wenn die richtige Line durch die Röhre nur 30 cm Breit ist. Ein spannendes Experiment… Du hälst momentan in Altenberg mit Abstand den Bahnrekord und hast zwei Siege auf dem Konto. Setzt dich das jetzt unter Druck? Definierst du dich gar als Bobbahn Longboarder? Wie sieht dein Trainingsplan fürs nächste Jahr aus? Ich meine, wer weiß, vielleicht bin ich ja doch noch nicht zu alt für diesen Scheiß und stehe nächstes Jahr wieder am Start…

Alfred: Nein, ich fühl mich definitiv nicht unter Druck gesetzt, eher freier denn je. Und als Bobbahn Longboarder würde ich mich auch nicht bezeichnen. Mein so genanntes “Training” wird so wie jedes Jahr aus sehen: Ich passe meinen Brettsport den Jahreszeiten an wie ein Avatar. Das heißt soviel wie: Wenn es irgend wo in Europa Wind und gleichzeitig schöne Wellen gibt und ich frei habe, dann geh ich leidenschaftlich Windsurfen und folge den Starkwindblasen egal wie weit das auch sein mag. Wenn die Sommerflaute Einzug hält, dann werde ich Skateboard, Longboard und Windskateboard fahren. Wenn der Schnee fällt wird das Snowboard ausgepackt, und wenn da noch Wind dazu kommt wird der Snowkite aus der Ecke gezogen und ich fühl mich wie im Paradies angekommen. Und du Zu alt? Nein, In meinen Augen war ist der Hack nicht alt. Ich fände es schön wenn der Dr. Hackenstein wieder in Altenberg mit zum Spielen kommt, natürlich unter der Voraussetzung das er im Hinterkopf bewahrt das er jetzt einen kleinen Bub und eine liebe junge Mamma zuhause hat. Kein Adrenalin Kick auf dieser Welt ist es wert seine Familie in eine blöde Situation zu bringen.

Hack: Da gebe ich dir recht Alfred, wir lieben Brettsport weil er uns ein gutes Gefühl gibt und uns die Welt zeigt. Das ist alles und das ist genug. Für dich geht es jetzt erstmal nach Sotschi. Deine Souveränität in Altenberg hat dich qualifiziert bei der Erstbefahrung der Bobbahn in Sotschi dabei zu sein. Das ist noch einmaliger als zweimaliger erster in Altenberg zu sein. Pack das gute alte Erde und Kollege Flow in deinen Koffer und hab eine großartige Zeit dort!

Links:
Beton on Fire Homepage: http://www.betononfire.de
Alfreds Teamprofil
MDR Beitrag zu Beton on Fire 2014