Ein Sonntagsausflug in die Schweiz

Als ich diese Nachricht von Jan am Freitag las, sorgte sie bei mir sofort für ein breites Grinsen und ein Gefühl der Vorfreude.
Ohne Zeit zu verschwenden habe ich umgehend den Rest der Freiburger Crew informiert. Von da an hieß es nur auf Sonntag warten.
Sonntag lief dann alles wie geschmiert, ohne große Verzögerungen konnten alle eingesammelt, Essen gekauft und getankt werden, und auch die Fahrt in die Schweiz verging wie im Fluge.
Die Konstanzer Crew rund um Jan empfing uns in einer kleinen Ortschaft in der Schweiz und führte die Kolonne zum Spot.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Schon beim Hinauffahren des Spots bekamen wir unruhige Füße und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Oben angekommen waren wir dann, von der Aussicht die sich uns eröffnete, komplett überwältigt.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Noch schnell die Straße von Felsbrocken befreiet und von da an stand unserer Skatesession nichts mehr im Wege.

Was folgte war ein gelungener Tag mit vielen netten Leuten, viel skaten und das in einer traumhaften Landschaft, aber seht selbst:

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Blick von oben in die erste von unzähligen Kurven.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Marvin stielvoll in einer der spektakulärsten  Kurven des Spots.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Valle am knalle auf seinem Street Deck.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Matt voll konzentriert und das trotz der hammer Aussicht!

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Ein bisschen Pause zum Verschnaufen, Schabernack Treiben und Essen musste auch sein.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Jan das Männlein im Walde.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Dicht auf dich machen Kurven immer doppelt Spaß.

Layback Freiburg Sonntagsausflug Schweiz

Zum Abschluss noch ein Bild von Max, natürlich in einer weiteren Haarnadelkurve.

Reisebericht // Ostereier suchen in Italien

Es ist zwar schon ne Weile her, aber ich will euch unseren kleinen Ostertrip und ein paar Bilder nicht vorenthalten.

Diese Ostern hatten einige von uns zu dem langen Wochenende noch den ein oder anderen zusätzlichen freien Tag. Was also tun mit einer Menge Zeit, schlechtem Wetter und einem Haufen chaotischen Skatern? Natürlich klare Sache 😀 ganz traditionell zusammen auf die Suche zu gehen, nein, nicht nach Ostereiern, sondern auf die Suche nach Straßen!

Wir haben uns dann einfach kurzerhand den orangenen Wal geschnappt und sind gen Süden gefahren. Das schlechte Wetter hat uns dann noch hartnäckig bis an den Gotthardtunnel mit ordentlichem Schneefall verfolgt, ist aber an der Überquerung der Alpen gescheitert. Glück für uns also 😀

Es hat uns dann in die Gegend um den Lago Maggiore verschlagen. Dort haben uns herrliches Wetter und jede Menge Berge zum Erkunden erwartet. Keiner von uns hat so richtig gewusst, was uns auf den italienischen Straßen erwartet. Daher hatten wir querbeet von Leder und Downhillsetup bis zu normalem Freeridesetup oder Streetdecks alles dabei.

Das Freeridesetup hat sich dann als Waffe der Wahl ergeben. Die Straßen um den Lago sind eher schmal, mit einer Menge enger Kurven. Sie werden in der Regel nicht so richtig harmonisch mit dem Berg und der Landschaft gebaut wie man es bei uns kennt. Wenn irgendwo auf einen Berg hoch gewollt wird, dann geht die Straße mit nicht mehr aufhörenden engen Haarnadeln mehr oder weniger senkrecht den Berg hoch. Der perfekte Spielplatz also zum Freeriden 🙂

Unsere Basis haben wir die ersten Tage direkt am Lago aufgeschlagen und sind von dort aus in die Berge in der Gegend gefahren. Wir haben viel erkundet, ausgestestet und einiges für gut befunden 😀 Die ein oder anderen Zuckerstückchen konnten wir zwischen den vielen ranzigen Straßen finden (wobei eigentlich auch die engen Straßen mit Rissen und Löchern einen heidenspaß gemacht haben!).

Schaut einfach in die Bilder, ich denke die sagen mehr als eine ausführliche Beschreibung des ganzen Trips 😀

 

 

 

 

 

 

Team Profil // Jan Siegismund

 

Name:
Jan “Siggi” Siegismund

Alter:

über 21

Wohnort:
Kirchzarten bei Freiburg i.Br.

Seit wann am Skaten:
Seit 2011, oder so

Wie dazu gekommen:
Brett von nem Kumpel gefahren, sofort angefixt gewesen und nicht mehr davon losgekommen.

Disziplinen:
Schnell der Berg runter, mal mit mehr, mal mit weniger viel Gerutsche.

Lieblings Bier:
Original Bayerisch Malz

Setups:
– Downhill: Landyachtz Canyon Arrow / Bear Precision Grizzlies oder Kodiak / diverse Hawgs Wheels
– Freeride: Landyachtz Canyon Arrow / Bear Precision Grizzlies oder Kodiak / diverse Hawgs Wheels
– City: Landyachtz Loco 35″ / Polar Bear 155mm / verschiedene Street Hawgs

Lieblings Spots:
Alles was der Schwarzwald zu bieten hat, bevorzugt eng, dreckig und steil!

Plan für 2015:
Chrisi Manieren beibringen.

Musik:
Die Töne der Natur.

Lieblingsessen:
Pizza, Pasta, Burger.

Goofy oder Regular:
Links vorne, also Goofy.

 

Team Profil // Christopher Ehret

Name:
Christopher Ehret

Chrisi vor Lenny in Kozakov // Photo - SickboardsNL

Chrisi vor Lenny in Kozakov // Photo – SickboardsNL

Alter:
Sweet 17

Hood:
Bei Freiburg

Seit wann am Skaten:
Puh, seit 2011 oder sowas

Wie dazu gekommen:
Flu und GG beim Skaten gesehen… Dann hat es Boom gemacht

Disziplinen:
Schallern, bissle’ Rutschen und Hardcore-Speed-Dancing

Lieblings Bier:
Oettinger Export bit**ez

Setups:
– Downhill: Landyachtz Charlie Horse 14 / Aera Trucks / Hawgs oder These Wheels
– Freeride: Landyachtz Loco 37 / Caliber 150mm / Street Hawgs oder These Supercars
– Cruise: Landyachtz Evo / Gullwing Sidewinder / Bones STFchrissi profil bild

Lieblings Events:
Kozakov / PTT (Push to Trashtalk Tour)

Plan für 2015:
In Pan reinschallern.

Musik:
Rap und eigentlich alles was gut ist, bis auf Schlager.

Lieblingsessen:
Hauptsache Nudeln.

Mit welchem Fuß bisch vorne:
Links oder Rechts #switchbitch

Brettreview Hackbrett “Krokodil” 2015

Pünktlich zur Freeride- und Racesaison 2015 schmeißt Hackbrett das lang erwartete “Krokodil” alias Tom Dammans SpeedWeed ins große Becken. Und die Kreativabteilung bei Hackbrett hat sich da definitiv mal wieder das Hirn verrenkt, um was krasses auf die Straße zu bekommen. Während die Grundidee schon sehr lange existiert und in Form von Prototypen seit 3 Jahren um den Globus reist hats bis zur Serienreife etliche Zwischenschritte gebraucht. Wer Hackbrett kennt weiß, dass in Freiburg seit der ersten Stunde im Zusammenspiel von Know-How und Weiterentwicklung der Technologien, Bretter der extraklasse gebaut werden. Während das Innenleben ständig neue Standards im Business gesetzt hat, galt für Features lange der Grundsatz: „keep it simple“. „Das Schnelle“ hat schon 2014 massiv mit dem Grundsatz gebrochen und am „Krokodil 2015“ ist schon auf den ersten Blick rein gar nichts mehr simpel. Während „Das Schnelle“ als direktionale Downhillmaschine konzipiert wurde, bildet das Krokodil das kompromisslose Pendant im Freeridesektor. Ich war auf dem direktionalen Brett absolut zufrieden, aber wer verspielt fährt und viel Switch unterwegs ist, sehnt sich irgendwann nach dem Twin-Tip, dem die Richtung vollkommen wurscht ist. Und genau in die Lücke sticht das Krokodil. Alles wurscht quasi.

Setup: BEAR Precison Trucks, HAWGS Mini Zombies 84a, HAWGS Biggies 80a

 

Mit etwas kürzeren Wheelbaseoptionen (63, 66 und 69cm) und einer Gesamtlänge von 88 cm wurden die Technologie und die 3D Features in der Mitte von vorne nach hinten kopiert und leicht angepasst. Die Pockets sind mehr oder weniger kreisrund und umschließen jetzt sowohl Vorderfuß als auch Hinterfuß.

 

Vorteil: Egal wie rum, egal welcher Stand und egal welche Schuhgröße!

 

Die Füße stehen saugut in der Schüssel und alles ist irgendwie an seinem Platz. In der Tuck fungieren Drop und Pockets als Keile in denen die Füße intuitiv den Wohlfühlpunkt finden. Durch den unglaublichen Halt lassen sich schon bei wenig Speed die verrücktesten Slides auspacken, und spätestens beim Toeside wird jeder wissen wer eigentlich der ominöse Toewrapper ist. Die Kraftübertragung über den Kantendruck ist außerirdisch, dadurch wird das Brett feinstens reaktiv und will geführt werden. Kompromisslos und bis an die Grenze des Machbaren!

 

Im Vergleich zum Schnellen hat sich beim Testen das Bild ergeben, dass, durch die Reaktionsfreude und den Kantendruck neue/grippige Rollen beim Heizen noch mehr Grip aufbauen, während angefahrene und härtere Wheels deutlich smoother in den Slide gehen als beim Schnellen.

 

Fazit: Das Krokodil ist ein durch und durch geniales Brett mit High-End Features die auch wirklich ihre Funktion erfüllen! Als bissige Freeridewaffe konzipiert ist auch sonst alles möglich wenns nur bergab geht. Nur wer auf Nose und Tail steht kann lange suchen. Aber der Verzicht fällt sicher nicht schwer.

 

Wem wirds empfohlen: Allen Könnerstufen die beim Standup-Sliden und Freeriden noch nach dem perfektem Begleiter für fette Tage und kleine Sessions suchen und defintiv ihre Limits pushen wollen. Mehr geht nicht!

 

Spezialgebiet: technische Slides, mächtige Slides und Technischer Downhill/Freeride