Christopher Ehret Interview: “Trashtalk vom feinsten”

Chrisi vor Lenny in Kozakov // Photo - SickboardsNL

Chrisi vor Lenny in Kozakov // Photo – SickboardsNL

Also Chrisi, wie gehts dir?
Die Schule stresst und nur Regen zurzeit, aber ansonsten super!

Du fährst ja jetzt schon seit einiger Zeit für den Layback. Seit wann bist denn du fürn Layback unterwegs?
Ich glaub seit März oder April diesen Jahres.

Was sind denn so deine Teamverpflichtungen?
Ich bin in erster Linie ziemlich stolz den Layback vertreten zu dürfen. Meine Aufgaben als Teamfahrer machen mir spaß und ich sehe das alles auch nicht als Verpflichtung. Da gäbe es einmal den wöchentlich stattfindenden Freiburger Longboardstammtisch anzuführen und den Neulingen in der Szene mit Tipps beiseite zu stehen. Den Blog mit Berichten und Bildern zu füttern gehört auch dazu. Aber am meisten spaß macht mir alles und jeden mit Laybacksticker zu taggen, wie z.B. Hunde, Ärsche, fremde Decks und sonst alles mögliche.

Profitierst du daraus auch?
Klar, zum Beispiel bei dem ganzen Rollenverschleiß bei den Rennen dieses Jahr war ich froh das mich der Layback als Schüler da unterstützt hat!

Chrisi vor Lenny beim KaffeeSchnaps // Photo - Bram Adriaensens

Chrisi vor Lenny beim KaffeeSchnaps // Photo – Bram Adriaensens

Du warst ja unser erster kleiner Grom hier in Freiburg. Wie war es für dich mit 13 Jahren in der Szene?
Das erste mal in Freiburg skaten war ich bei so einem Bretter-Test-Event und hab einen krassen Downhillrun erwartet als ich oben an der Himmelreichstrecke (entspannte Cruisertour) stand. Dort hab ich dann die ersten Kontakte geknüpft und wurde verdammt nett von allen aufgenommen. Beim Stammtisch und den Sessions mit Cengiz wurde mir viel beigebracht und ich hab viel gelernt. Klar es war schon was anderes als Grom, da die Leute einen schon anders behandelt haben und wenn man was gestanden hatte, wurde alles immer mega gefeiert. Definitiv ne coole und aufregende Zeit damals.

Du warst dieses Jahr ja viel unterwegs, erzähl mal was so die Highlights waren.
Ich war zwar auf ne Menge Rennen und Events, aber Kozakov hats rausgerissen!

Photo - Andrei Gorokhov

Photo – Andrei Gorokhov

Warum?
Das Event war einfach der Hammer. Die Atmosphäre war super. Die Orga hat gestimmt. Die Strecke war der Shit, schnell, technisch, einfach nur purer Spaß. Und die Party…

Aber mit abstand das beste war die PTT Alpentour mit den Adrianen, Pan, Lucas und Chris. Eine Woche die krassesten unvorstellbaren Straßen skaten und die Natur der Alpen genießen. Es gab jede menge „Gude“,“Cazzo“,“Gönnen“ und natürlich Trashtalk vom feinsten von früh bis spät. Zum Abschluss dann noch zum KaffeeSchnaps ins Elsas.

Camp bei der PTT Alpen Tou // Photo - Adrian Adams

Camp bei der PTT Alpen Tou // Photo – Adrian Adams

Jetzt bist du ja in die Oberstufe gekommen und das heißt Schule hat wahrscheinlich ziemlich starken Vorrang. Hast du bock nächstes Jahr noch bei so vielen Events mitzufahren oder lässt sich das irgendwie vereinen?
Ich hoff stark das die Daten der Events, Klausuren und der Ferien so liegen, dass ich bei soviel wie möglich mitfahren kann. Das lass ich einfach mal auf mich zukommen, aber wieder nach Kozakov wäre schon cool!

Jetzt steht ja der Winter an, Skaten ist ja dann nichtmehr so viel, was hast du so im Winter vor?
Ich hab wieder mega Bock auf Skifahren, und Snowskaten will ich dieses Jahr auch mal ausprobieren. Ne kleine Pause vom skaten stört mich nicht, aber ich freu mich auch auf das zweite Rennen der Freiburger Winter Outlaw-Series nachdem das erste so ne reißen Gaudi war. Dieses Nass-Kalt-Wetter das wir hier in Freiburg seit Monaten haben taugt mir jedoch gar nicht, weder gescheit skaten, noch Schnee zum Skifahren.

Photo - SickboardsNL

Photo – SickboardsNL

Wie siehts Setuptechnisch momentan bei dir aus?
Ich bin momentan auf einem Landyachtz Charlie Horse mit Aera Trucks und Hawgs oder These Wheels unterwegs.

Daran ändert sich auf nächste Saison wahrscheinlich nichts oder?
Ich bin zwar super zufrieden damit und fühl mich Wohl auf dem Brett, aber ich lass mich mal vom neuen Landyachtz Lineup überraschen, wer weiß was da kommt.

Dann wünsch ich dir viel Spaß nächste Saison und freu mich auf die Events bei denen wir gemeinsam skaten werden!

 

Interviewt von Koffer

Race Report // Winter Outlaw

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Freiburg, es ist Winter und natürlich regnet es. Aber wie die Kanadier sagen, wenn man nicht im Regen skatet, ist man kein echter Skater! Also haben wir einfach ein Datum für’s Rennen festgelegt. Keine große Veranstaltung, einfach ein kleiner, gemütlicher Familienausflug. Ein Tag nur für uns. Abschalten, das widrige Wetter vergessen und eine entspannte Zeit auf dem Brett mit Freunden verbringen. Naja annähernd entspannt! Immerhin hat jeder 3 Euro in den Siegertopf geschmissen, um den gekämpft wird.

It’s Freiburg. It’s winter. It’s raining, of course. But, like they say in Canada, if you don’t skate in the rain, then you don’t skate at all, and so a date was set for a race, a „family outing“, a day for us to forget about the weather and enjoy some pressure-free time on a skateboard with our friends. At least almost pressure-free! Everyone threw 3 euros into the pot to take part, with the cash to get split between the top 3 riders.

Die steigende Vorfreude unter den Startern, so wie die Zahl der Einladungen auf der Facebook Event Seite verhielt sich umgekehrt proportional zum Näherrücken des Events. Der Siegertopf hätte bei über 100 Euro liegen können, aber der ein oder andere Kater, Hund oder Hirsch so wie das Wetter und die allgemeine Faulheit mancher, sorgten für einige Ausfälle. Und so fanden sich, an diesem trüben aber warmen Dezember Morgen, lediglich 14 tapfere Seelen (Valle war ja nicht dabei) auf der Spitze des Hügels im Kaiserstuhl wieder.

As the event drew nearer a few people got a bit excited and a LOT of people were invited on the facebook event page. The prize pot could have been over 100 euros but hangovers, the weather and general skater laziness got the better of a lot of people, and we were left with 14 brave souls at the top of the hill on a bleak but warm December morning in Kaiserstuhl.

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Die Rennstrecke ist nicht besonders schnell. Es ist mega schmal, dreckig und technisch mit 6 Kurven die angebremst werden müssen. Und das Ganze auf nur 500 Meter Strecke. Weil die Strecke so langsam ist, haben wir uns für eine „no push“ Regel entschieden. Dadurch und durch den Matsch, gab es keinen Platz für Fehler. Fast hätten wir, auf Grund des Matsches, den Spot gewechselt. Als jedoch nach einigen Übungsrunden alle recht anständig die Strecke runter gekommen sind, haben wir uns entschieden zu bleiben.

The hill is not fast. Its super narrow, dirty and technical with 6 corners to slow down for over the 500m track. Due to the low speeds out of the hairpins a no push rule was introduced, leaving no room for error on the muddy road. The mud almost made us change spots, but after a few practise runs everyone was getting clean runs down the hill and we made the decision to stay.

Um jedem etwas Übung im starten und überholen auf der schmalen Straße zu geben, lief die Qualifikation über 2-Mann race-to-quali Läufe. Wir hatten genug Zeit für 3 Läufe, wodurch maximal 9 Punkte in der Quali zu holen waren – 2 für den 1., 1 für den 2. und einen Bonuspunkt, falls man nicht gestürzt ist.

Qualification was run as 2-man race to qualify heats, giving everyone some experience of starting and passing on the narrow road before the elimination. We had time for 3 heats, with a maximum of 9 points available – 2 for 1st, 1 for 2nd and a bonus point for not crashing.

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Siggi war der einzige Fahrer, der sich mit 9 Punkten qualifizieren konnte. Siggi was the only rider to win 9 points in qualification.

Von 14 Fahrern qualifizierten sich  8 für das Finale, der Rest kämpfte im Hoffnungslauf um den 9. Platz und 6 Euro Preisgeld. Haha. 

8 of the 14 racers then qualified into the finals, and everyone else into the repecharge to race for 9th place and a 6 euro prize. Haha.

Der Konkurrenzkampf war echt stark und es war unmöglich den Gewinner einzelner Runden vorherzusehen, oder zu sagen, wer ins Finale einzieht. Mein Favorit auf den Sieg, Mr. Druchelle hatte in der ersten Runde einen harten Kampf mit dem Karlsruher Grom Mirko Irmer, war jedoch nicht in der Lage zu überholen und somit raus. Jeder gab sein Bestes, was  zu folgendem Endergebnis führte:

The competition was intense and it was impossible to call the winner of each heat, yet alone who was going to take the final. My favourite to win, Mr Druchelle, fought a hard battle with Karlsruher grom Mirko Irmer in the first round but couldn’t make the pass and was out. Everyone gave it their all and the final results were as follows:

  1. Siggi
  2. Marvin
  3. Mirko
  4. Koffer
  5. Felix
  6. Pan
  7. Chrissi
  8. Benni
  9. Vale
  10. Timm

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Nach der Open Class, hatten wir geplant noch switch, No Hands Down, Buttboard und Chinese Downhill (le Mans Start, bei dem es zusätzlich nicht erlaubt ist sein eigenes Brett zu nehmen) Rennen zu starten. Aufgrund der Wetterzustände und der dadurch nassen und matschigen Straße, wurde auf die switch und No Hands Down Rennen verzichtet. Buttboard und Chinese wurden aber wie geplant durchgeführt. Im Buttboarden traten 8 und im Chinese 7 Starter an. Die Ergebnisse aus allen 3 Rennen wurden zusammengefast, um einen Gesamtsieger der “Freiburg Challenge” zu krönen. An diesem Punkt muss ich mich entschuldigen – Mirko, mit den Plätzen 3, 2 und 4, bekam den Preis für den Gesamtsieg. Beim Nachrechnen zu Hause stelle sich heraus, dass dieser Titel an Marvin, mit den Plätzen 2, 5 und 1, hätte gehen müssen. Sorry dudes!

After the open class was done, we planned to race switch, no hands down, buttboard and chinese downhill. The road conditions put a few people off racing switch and standup, but the buttboard and chinese went ahead as planned. 8 entered buttboard and 7 in the chinese (le mans start, not allowed to take your own board), and we put the results from all 3 races together to crown a winner of the „Freiburg challenge“. At this point I have to apologise – Mirko claimed the prize on the podium for overall winner after his 3rd, 2nd and 4th place finishes. On getting home and doing the maths, however, it turned out that Marvin (2nd, 5th and 1st place) should have claimed the title! Sorry dudes!

Für die Frage was als nächstes kommt bleibt zu  sagen, wir haben Straßen, wir haben Zeit und wir haben auf jeden Fall eine Menge mehr Matsch und Regen! Die Ergebnisse dieses Rennens sind notiert und werden mit in einen Winter Cup zählen. Für alle die das erste Rennen verpasst haben, keine Sorge. Der (grobe) Plan sieht vor, dass es noch 4 weitere Rennen geben wird, und nur die jeweils besten 3 persönlichen Ergebnisse in die Cup-Wertung einfließen. Falls es einen Gleichstand gibt….. mal schauen. Das Finale solle irgendwann im April oder Mai sein, also pünktlich zum Start der 2015er Saison. Bis dahin haben wir uns bestimmt auch schon die ein oder andere Challenge überlegt, um zu entscheiden wer den 1. Platz bekommt.

As for the question of what’s next, we have roads, we have time, and we certainly have a lot more rain and mud! The results of this race are saved and will count towards a winter series championship. To anyone who missed this one, don’t worry. The (rough) plan is to run 4 more races, and only your best 3 results will count. If we have a tie…who knows. The final should be sometime in April or May, just as the 2015 season is kicking off, and I’m sure we can think of some challenges before then to decide who gets 1st place 😉

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Ich würde mich gerne persönlich bei allen bedanken, die zum skaten, zuschauen und helfen aufgetaucht sind. Vor allem bei den Stuttgartern und Münchnern, die den lagen Weg auf sich genommen haben, um beim Rennen dabeisein zu können. Wir schätzen das! Ein besonderer Dank auch an Anselm für das Überwachen der Ziellinie, und an Gustav für die Dokumentation mit seiner Kamera. Seine Arbeit findet ihr hier:https://www.facebook.com/Krummelusphoto und http://guvat-photo.tumblr.com/. Dort findet ihr auch noch paar mehr Bilder vom Rennen.

I’d personally like to thank everyone who came out and skated and spectated, especially the Stuttgart and Munich dudes who travelled all the way here for the race! We appreciate it! Also to Anselm who ran the finish line and Gustav for coming out with his camera. You can see his work (including a few more shots of the race) at: https://www.facebook.com/Krummelusphoto and http://guvat-photo.tumblr.com/

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Bis zum nächsten Mal, und Gute Besserung Mirko!

See you next time, and get well soon Mirko!

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Nach Hause kommen // Hackbrett Das Schnelle 3.0 // Riders Review von Jakob Raab

…genau so fühlte es sich an, als ich das erste Mal auf Das Schnelle von Hackbrett gestiegen bin. Jetzt kann man sagen, dass man das als Teamfahrer ja wohl sagen muss und so weiter, aber ich stand schon auf einigen Boards und habe diese Reaktion jetzt schon bei einigen Leuten wahrgenommen.

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Als ich es aus dem Karton holte konnte ich gar nicht glauben, wie schön es verarbeitet ist und wie unglaublich gut sich das Tepafurnier macht.

Also direkt griptape drauf und Setup dran. Ich hab’s gleich mal auf den kürzesten Achsstand montiert, einfach nur weils geht.

An der Alten Weinsteige angekommen war ich dann doch sehr erstaunt, wie gut sich das Ganze anfühlt. Wer die Strecke kennt weiß: Sie ist schmal und steil wie sau! Links fährt die Zacke und rechts stehen Daimler, Porsche und Co. Stuttgart eben und der perfekte Ort, um ein neues Brett zu testen 😛 Das Schnelle hat sich von Anfang an genau so verhalten wie ich es wollte. Null Torsion und gerade so viel Flex um die leichten Unebenheiten noch auszugleichen, aber steif genug damit man nicht gegen sein Brett arbeiten muss.

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Von Anfang an waren Standies bei höheren Geschwindigkeiten drin. Das liegt mit Sicherheit auch an der perfekten Stance. Vorne ist das Concave genau so steil, dass man das Gefühl hat eingelockt zu sein, aber trotzdem flach genug um es nicht als störend zu empfinden. Der hintere Fuß findet dank des super ergonomischen Gaspadals immer die richtige Position, egal ob bei toe- oder heelside gerichteten Slides.

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Das W-Concave ist so angenehm, dass der Fuß ganz besonders bei heelside standies nochmal extra Grip bekommt. Man hat dabei aber überhaupt nicht das Gefühl mit der Fußmitte auf etwas draufzustehen. Es ist so dezent, dass mir erst nach 3 Wochen aufgefallen ist, dass es überhaupt eins hat. Das Kicktail lässt sich tatsächlich für Ollies verwenden, wobei ich das lieber mit meinem Jack mache. Mit dem Schnellen ist man aber dann auch mal schnell den Randstein hoch oder runter und kann sich an leichtem Gefälle gut an Wheelies üben.

 

Wie fährt das Schnelle aber bei hohen Geschwindigkeiten?
Also Sachen packen und ab nach Freiburg, die Jungs vom Layback motivieren (nicht schwer) und ab in den Schwarzwald! Gleich an der ersten Strecke heissts “So, da knallen wir jetzt mit 90 km/h auf ne Haarnadel und das ganze drei mal hintereinander”

Mein Leder hatte ich leider vergessen also waren es vielleicht nur 85 km/h , aber bis dahin hat sich das Board super angefühlt. Ich hatte keinerlei Sorgen dass sich etwas aufschaukeln könnte oder dass ein Slide nicht klappt. Mit dem Schnellen fühlt man einfach immer wo man sich mit den Füßen befindet.

Als dann noch Insul und LoRaLo super liefen auf dem neuen Board war ich mir schon sicher, dass das Schnelle das Brett meiner Wahl ist und dass sich daran sobald nichts mehr ändern wird.

Ein paar Eckdaten:
Material: Ahorn, Esche, Glasfaser
Topsheet: Ahorn, Bambus, Nuss oder Tepa
Länge: 96,5cm
Breite: 24,5cm
Wheelbase: 63cm bis 71,5cm
Achsmontage:  63cm Newschool, Oldschool Topmount
Concave: 3D
Längsachse: Drop, Rockershape, Tailkick
Features: Flushcuts, Wheel Wells, Gas Pedals, Pockets
Gewichtsklasse: 40-85kg
Einsatzbereich: Downhill, Freeride, Carving, City

 

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Kalte Jahreszeit // heiße Angebote

Ab Montag den 15.12.2014 bis 23.12.2014 gibt es im Layback so manch feines Angebot für unter den Weihnachtsbaum.

z.B. 2013er Landyachtz Decks für 99€ (Deck inkl. Grip). 

Außerdem ausgewählte 2013er Modelle des Landyachtz Dinghy unschlagbar günstig! (Preise im Shop nachfragen)

 Auch von Hackbrett gibt es heiße Angebote.

  • Hackbrett Balance Komplettboard für 270€. (Normalpreis 320€)
  • Hackbrett Luft Komplettboard für 250€. (Normalpreis 290€)

Entscheidungsschwierigkeiten oder Fragen?

Kein Problem, das Team vom Layback Skateshop berät gerne und gibt Auskunft über aktuelle Angebote.

Schreibt uns eine E-Mail an “shop@layback-freiburg.de” oder ruft uns unter  0761/2855659 an.

Also wenn das Geschäft erledigt ist, auf auf zum Einkauf!

Denn die Angebote gelten nur solange der Vorrat reicht.

Das Layback Freiburg Skateshop Team wünscht euch ein beschauliches Weihnachtsfest.

Grüße an alle Freunde des Brettsports.

Alfred

 

Hackbrett Wasser 5.0 // Shapers Note

Seit Tagen bin ich im Flummi Modus unterwegs. Habe angefangen das Hackbrett Wasser zu überarbeiten. Richtig gelesen, inzwischen die 5. Überarbeitung meines Lieblingsbretts.

Für mich ist das Wasser mit Abstand das flowigste Brett aus meinem Lineup. Kein anderes carvt sich so dermaßen lecker wie die 1,30er Planke. Unter “Longboard” Liebhabern ist das Teil ein echter Geheimtip und schon beinahe eine Kategorie für sich. Das Grinsen meiner Wasserkunden ist das im übrigen auch. Wer das Brett fährt versprüht puren Stoke. Großartig!

Nun, was überarbeitet man an einem Klassiker? Mir sind da ein paar Dinge eingefallen:

Die Flexverteilung musste nach hinten wandern. Um ein wegsacken des Decks im hinteren Bereich zu verhindern habe ich den höchsten Punkt des Cambers ein Stück nach hinten versetzt.

Für den hinteren Fuß gab es eine Verbreiterung der Outline um 1cm, was vor allem bei Standies für mehr Halt sorgt, sich aber auch zusätzlich positiv auf die Flexverteilung auswirkt.

Die Achsaufnahmen wurden mit +/- 3° angewinkelt. Lange Radstände vertragen steile Lenkwinkel.

Spontan kamen dann noch Pockets für vorder und Hinterfuß mit rein. Das kann nie schaden.

KLK. Yo. Koffers Leichtbau Kern. Auch das war eine Last Minute Inspiration und könnte in Zukunft den bewährten Hyperlite Kern ersetzen.

Also zurück zum Flummi Modus. Ich konnte es natürlich kaum erwarten die Kiste zu fahren. Am Samstag noch kurz im Layback vorbei um den ersten Proto zu begrippen. Koffer wird freudig zugequasselt und im Bruchteil einer Sekunde bin ich auch schon wieder weg. Ab in die Berge.

Und siehe da, während es in Freiburg schon nebelt und rattig ungemütlich ist finde ich eine trockene steile Straße mit Sonnenschein. Da lacht das Herz. Draufgehüpft, losgerollert und quer gestellt. Nice! Der Flex (ich fahre Flex II) ist schön verteilt und macht schneller zu als bei der alten Version. Mit den Bear Grizzly 5.0 harmoniert das Wasser 5.0 prächtig. Man kann die Achsen etwas straffer fahren, damit auch bei höheren Geschwindigkeiten nix zappelt. Auf Wunsch lenkts. Mächtig sogar. Hochlaufen, runtersurfen, hochlaufen, runtersurfen, hochlaufen, runtersurfen… Die Pockets. Schickes Detail. Etwas mehr davon bitte! Und die vordere Tasche eine Spur weiter nach hinten, da man beim Wasser eher weiter weg von der vorderen Achse steht. Aber gerne doch, das werde ich mit vergnügen umsetzen!

Fazit: Ich liebe meinen Beruf. Achso, das Brett. Das liebe ich auch. Nach den Verfeinerungen noch ein Stück inniger. Das Teil ist insgesamt homogener geworden, spritziger und weniger zappelig. Nochmal an den Details feilen, dann sollte das Wasser 5.0 bis im Januar wieder in den Verkauf gehen können.