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Zwischenstand: Evo fahren beim Winter Outlaw

Guvat_Photo

Am Samstag haben wir wieder eines unserer Winter Outlaw Rennen abgehalten. Das war wie immer ein Riesenspass. Leider waren viele Freiburger verhindert, weil krank, oder Klausurenphase. Allerdings sind ein paar Stuttgarter, Frankfurter und sogar ein Saarländer am Start gewesen. Richtig gut! Die Idee hinter der Winter Series ist a) die Leute zum Fahren zu motivivieren und b) vor allem Spass zu haben. Diesmal sind wir 8 Runden auf Punkte gefahren, sodass jeder gegen jeden fährt. Es soll jeder, egal welchen Levels, viel zum Fahren kommen. Rollen wechseln ist verboten und Pushen darf man am Start nur 1 Mal. Die Strecken sind vom Level her auch für Einsteiger machbar und das Grinsen steht, wie gesagt, im Vordergrund.

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Nun zu meinem Selbstexperiment: Es war ein Heidenspass auf dem Evo. Zudem hab ich auch ein paar Sachen gelernt. Unter all den anderen Brettern (kurz, top mount, fette Rollen) sieht es aus wie ein Exot. Die Kids gehen davon aus, dass man keinen Grip hat und nicht um die Kurven kommt. Dem ist nicht so. Das Evo verzögert massiv und man kann ordentlich Druck auf die Straße bringen. Meine Rollen waren jedenfalls durch nach all den Runs. Insgesamt bestimmt mehr als 15 Mal sind wir da runtergedüst. Man ist ultra tief und kompakt, das heisst beim Tucken, bei Kurven und beim Sliden. Zudem ist es recht praktisch, dass das Brett so lang ist. Die anderen haben ständig Rollen und ein Tail im Weg, wenn sie hinter einem fahren. Tehe. Ein bisschen eingewöhnen war nötig und ich musste mehr auf meine Technik achten als sonst. Ein kleines Top Mount Brett kann man ständig korrigieren und es geht auch mal schluderig in eine Kurve reinzufahren. Beim Evo musste ich, wegen der Länge denk ich, die richtigen Bremspunkte treffen und kompakt bleiben. So kann man massiv Druck aufbauen und viel Geschwindigkeit mitnehmen. Das war am Samstag wichtig, weil die Kurven flach und eng sind. Zudem fallen die meisten noch nach außen ab.

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Am Ende konnte ich den 2. Platz machen insgesamt. Das lange Tail hat bestimmt geholfen, Raketen, wie den Adrian abzuwehren. Bei einem der letzten Heats musste ich mit der Hand bis auf den Rand innen, um die Tür zu zumachen. Die Heats waren sau spassig und auch sehr knapp meistens. Man hat sich nichts geschenkt und ist auch mal Schulter an Schulter in die ein oder andere Kurve reingefahren.

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Jedenfalls war es echt witzig, mit diesem Exotenbrett mitzufahren. Nach diesen ersten Eindrücken, weiss ich auch um ein paar Punkte im Setup, die man verbessern kann. Ansatz sind zum Beispiel weichere Bushings vorne, ggf. etwas die Keilung entschärfen oder Risern und Bigger Biggie Hawgs draufziehen. Außerdem wäre es geil, wenn das Brett ein paar cm kürzer wäre – aber das geht nicht so leicht, ha. Denke, ich werde das Brett noch ein bisschen fahren – allerdings macht mich das neue Osteon auch schon an. Miau. Die Qual der Wahl. Freu mich auf jeden Fall auf die nächste Runde der Winterserie und hoffe, dass man in nächster Zeit noch ein bisschen zum Fahren kommt. Das Evo allerdings auf dem Motorrad unterzubringen wird auf jeden Fall eine Mission. haha.

Unser guter Freund Guvat.Photo hat das Event wieder feinstens dokumentiert – haltet also die Augen offen – in den nächsten Tagen sollten die Bilder auf seiner Facebook Seite verfügbar sein. Die Platzierungen waren wie folgt (Sorry – weiss nicht alle Namen):

1. Jan Dederer
2. Felix Druschel
3. Mirko Irmer
4. Jonas Stein
5. Adrian Wersching
6. Jan Liebing
7. Ruben Schray
8. Valentin Vassilev
9. Nic
10. Phil

 

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