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Review // Landyachtz Wolfshark 2015

Landyachtz Wolfshark 2015

Der Wolfshark wird entworfen von Wolfgang Coleman und fiel schon immer durch ausgefallene Grafiken auf, besonders die `80er Style Grafik der ersten Serie aus 2011 sollte jedem, der mal einen Wolfshark in freier Wildbahn gesehen hat, in Erinnerung geblieben sein. Die 2015er Grafik stammt, vom in Vancouver ansässigen Tätowierer Kevin Stacy und zeigt das Wolfskark typische Theme – Frauen, Flammen, Raketen und natürlich Wolf samt Hai.

Von 2011 bis 2015 hat der Wolfshark aber mehr als nur eine grafische Entwicklung hinter sich.

Eigenschaften:

Der 2015er Wolfshark wurde im Gegensatz zu seinen vier Vorgängern, im Jahr 2015 zu einem symmetrischen Topmount Deck überarbeitet. Länge, Breite und Wheel Base bleiben dabei aber identisch mit denen seiner 2 jüngsten Vorgänger. L: 90,93cm (35,8“), B: 25,4cm (10“) WB: 57,79 – 70,5cm (22.7-27.7″). Das 2015er Modell setzt sich aus 8 Lagen „canadian hard rock maple“ – Acer saccharum zu Deutsch Zucker-Ahorn und einer Lage nass aufgetragener Glasfaser zusammen. Das Holz des verwendeten Zucker-Ahorns (Kanadischer Ahorn) zählt zu den härtesten und dichtesten Ahornhölzern, was den Wolfshark in Kombination mit seinem „Peanut W-Concave“ und etwas Glasfaser zu einem besonders steifen und stabilen Brett macht. Mit 1,922kg ist der 2015er Wolfshark im Vergleich zu seinen Vorgängern ein Leichtgewicht, was er vor allem seiner Hollow-Tech Konstruktion zu verdanken hat. Das erwähnte „Peanut W-Concave“ befindet sich zentral in der Mitte des Wolfsharks und läuft zu den Standflächen hin aus. Diese sind gerockert und sollen dank der bereits bei den Vorgängermodellen bewährten micro drops für einen angenehmen und festen Stand sorgen ohne die Unannehmlichkeiten eines W-Concave. Auch das Concave an den Kanten ist im Bereich des „Peanut W-Concave“ steiler als an den Standflächen. Wheelwells und Flushcuts runden das ganze ab. Den Wolfshark gibt es als Deck-only oder Complete mit Bear Grizzly 852 V5.01, Bear Spaceballs und 78a Hawgs Minimonster. Im Test sind wir den Wolfshark in der Complete Version wie eben beschrieben, sowie mit der Bear Precision Grizzly, Boss Hawgs, 80a Minimonster und Tracer gefahren.

 

Eindruck:

Ann-Kristin und ich haben uns den Wolfshark geschnappt und damit ein paar Runden gedreht. Mein Eindruck nach ein paar Slidesessions und der ein oder anderen Abfahrt im Schwarzwald: der Wolfshark ist das optimale Brett für jegliche Art von Schabernack, meine Füße (Schuhgröße 42,5) bleiben dank des ausgeklügelten Concaves immer da wo ich sie haben will, in der Tuck ist das zentral-mittig verlaufende „Peanut W-Concave“ äußerst angenehm, an den Standflächen wo ich kein W-Concave benötige, ist auch keins. Der Wolfshark liegt bei jeder Geschwindigkeit ruhig auf der Straße und lässt sich angenehm und präzise steuern. Das sanftere Concave im Bereich der Standflächen bietet mir einen bestmöglichen Hebel und eine gute Kraftübertragung um zuverlässig Kantendruck zu erzeugen. Auch im Slide bleibt der Wolfshark dank seiner Features leicht zu kontrollieren und punktet mit seinem „Peanut W- Concave“, durch das mein hinterer Fuß bei Heel- und Toeside Slides optimalen Halt erfährt. Einzig die Wahl der optimalen Wheel Base hat etwas Zeit in Anspruch genommen. Hier habe ich mit der kürzesten angefangen und mich nach einigem rumschrauben dafür entschieden, hinten die kürzeste und vorne die längste Option zu wählen, da man so im micro drop stehen kann ohne das komplette Gewicht über der Vorderachse zu haben, was für mich zu einem angenehmeren Lenkverhalten und kontrollierteren Slides führte. Ann-Kristin hatte das Problem, mit ihrer geringen Schuhgröße von 37 nicht genug Kantendruck aufbringen zu können ohne auf dem Brett hin und herzuwandern dadurch verrutschte ihr öfters der Fuß beim Sliden und das Lenkverhalten empfand sie dadurch auch nicht als so präzise wie ich.

Fazit:

Der Wolfshark 2015 ist ein solides symmetrisches Topmount Brett für alle die gerne seitwärts oder etwas schneller fahren. Durchdachtes Design und geringes Gewicht bieten bestmögliche Funktionalität. Durch das etwas andere Shape ist er auf jeden Fall ein Blickfang und sticht aus jedem Quiver heraus.

Ich für meinen Teil werde das Brett diese Saison nicht mehr hergeben, denn ich bin voll und ganz begeistert von dem was die Jungs von Landyachtz da gebaut haben. Bei mir funktioniert es mit Schuhgröße 42,5 jedenfalls perfekt. Ann-Kristin hingegen ist wieder auf das Charlie Horse umgestiegen, da dieses deutlich schmaler und damit kompatibler zu kleinen Füßen ist. Das heißt der Wolfshark ist nichts für Leute mit kleinen Füßen und ab einer Schuhgröße von ca. 40 zu empfehlen. Wenn diese Voraussetzung gegeben ist führt meiner Meinung nach kein Weg daran vorbei.

Für jeden der sich gerne ein eigenes Bild vom Wolfshark machen will, bieten die Jungs im Layback die Möglichkeit eben diesen ausgiebig zu testen und auch mal auszuleihen, geht einfach vorbei und stellt euch drauf!