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Review // Landyachtz Wolf Shark Mini

Landyachtz Wolf Shark Mini

Der Landyachtz Wolf Shark ist nun endlich auch als „mini-Version“ zu haben. Grafik und Shape sind dabei in typischer Wolf Shark Manier gehalten und analog zum großen Bruder.

Landyachtz_Wolf_Shark_Mini

Das Deck

Eigenschaften:

Die „mini-Version“ behält das aus 2015 bewährte, zugegebenermaßen etwas eigenwillige, symetrische Shape bei und misst eine Länge von 82,5cm (32,5″) sowie eine Breite von 24cm (9,5″) an der breitesten Stelle. An der Standfläche ist der Wolfhai ca. 21cm breit. Die Wheelbase-Optionen sind, bei symmetrischer Achsmontage, mit 54cm, 57,5cm und 60cm ausreichend und lassen genug Spielraum zur freien Entfaltung und Anpassung an die eigenen Wünsche. Zum Vergleich, der große Bruder ist 90cm lang, an der Standfläche 24,1cm breit und hat Wheelbasoptionen zwischen 57,65 cm bis 70,35 cm. Einen ausführlichen Test zum großen Wolf Shark könnt ihr übrigens hier lesen.

Der Wolf Shark Mini verfügt, wie sein nicht so kompaktes Pendant, über Microdrops und ein „Peanut“-W-Concave. Letzteres ist beim Wolfshark Mini nichtmehr ganz so aggresiv wie noch beim 2015er Modell des großen Bruders. Der Abstand zwischen dem in der Brettmitte verlaufenden W-Concave und dem Microdrop beträgt ca. 15cm, was ausreichend Fläche für eine angenehme, komfortable und sichere Postitionierung, auch kleinerer Füße bietet. Er kommt wie sein großer Bruder und weitere Landyachtz Bretter in Hollow Tech Konstruktion aus Zucker-Ahron (Kanadischer Ahorn, zählt zu den härtesten und dichtesten Ähornholzern der Welt) und Glasfaser. Das macht ihn besonders leicht und stabil, aber auch etwas kostspieliger.

 

Fahrgefühl:

Bear Grizzly 845

Wolf Shark Mini mit Bear Grizzly 845, Bild: Jan Liebing

So genug von theoretischem Gedöns, Achsen dran und ab aufs Brett. Hier sei noch gesagt, dass man am Besten 1/4″ Riserpads zwischen Brett und Baseplate baut. So vermeidet man etwaige Wheelbites, auch wenn die Zielgruppe des Wolf Shark Mini eher in Richtung kompaktere Menschen geht, man weis ja nie. Der Wolf Shark Mini fährt sich von Anfang an extrem angenehm, agil und ruhig oder kurzgesagt, einfach so wie ein Brett sein muss! Vielleicht bin ich da aber etwas voreingenommen, da ich mir letztes Jahr schon eine etwas kürzere Version des Wolf Shark gewünscht hatte und bis auf diesen Umstand den Wolfhai als perfektes Brett empfand. Nachdem ich den Wolf Shark Mini nun seit Ende Februar fahre, kann ich aber getrost sagen, ich finds noch besser als gedacht! Ob mit der neuen 845 Bear Grizzly oder der Precision Grizzly, das Brett macht was es soll und trotz seiner geringen Wheelbase auch bei höheren Geschwindigkeiten keine komischen Sachen.

Fazit:

Wem 2015 das W-Concave des Wolf Shark noch zu extrem und aggresiv war aber sonst keinerlei Beanstandungen hatte, wird mit dem Wolf Shark 2016 eine Menge Spaß haben. Allen denen der Wolf Shark etwas zu groß war/ist, sollten sich definitiv mal auf die „mini-Version“ des Wolf Shark stellen, ihr werdet nicht glauben was für ein Heidenspaß das Brett macht! Ich bin auf jedenfall überzeugt und habe den großen Wolf Shark gegen den kleinen Wolfhai ausgetauscht.

Danke an Max und Flix fürs bilderknipsen!