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Ne gudeee Europareise Teil 5

Wie ich im letzten Blog Eintrag schon geschrieben hatte ginge es von der Ardeche mit ein paar Zwischenstopps zum Übernachten direkt nach Hossegor zu Janine. Ab hier sollte es, wie ihr im Titelbild schon seht, sich nur noch um Wellen drehen, egal ob aus Beton oder Wasser.

In Hossegor angekommen ging es für mich sofort auf die inoffizielle Einweihung des neuen Pumptracks wo ich nach zwei Runden mit dem Shortboard auf mein „schnelles“ switchte und ich muss sagen wie beim DH macht das Brett auch im Pumptrack eine mega gute Figur, einfach zum Wohlfühlen.

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Aber kommen wir zurück zum Thema Wellen. Am nächsten Vormittag gingen wir an den Strand und begrüßten das Meer. Janine ging mit zwei Freundinnen surfen, ich beschloss noch einen Tag zu warten da ich noch keinen Wetsuit hatte und brutal platt von der Fahrt am Vortag und dem abendlichen Skaten war, was ich aber bitterlich bereuen sollte aber dazu weiter unten im Text. Die nächsten Tage verschlechterte sich das Wetter so dass zumindest ans Wellensurfen nicht mehr zu denken war. Mir war bis dahin nicht bewusst das Surfen so Wetter bzw. Gezeiten, Wind, usw. abhängig ist. Aber die Betonwelle bricht ja bekanntlich 24 Std am Tag und von denen gibt es hier so viele dass man keine Bowl zweimal fahren muss wenn man auf Urlaub dort ist!

Somit beschloss ich das Surfen lernen eine Woche nach hinten zu verschieben da wir uns noch eine Weile an der Atlantikküste aufhalten wollten. Und da Janine ja schon seit zwei Jahren in Hossegor lebt gab es jeden Tag Programm egal ob Grillen, Bierchen und live Musik in der nahe gelegenen Bar oder Skaten im Schweizer Surfhaus, es war immer was los und wir lernten dadurch viele neue Leute kennen mit coolen Lebenseinstellungen und Ideen so dass auch wir viel über die Zukunft nachgedacht haben und einige Ideen verworfen oder konkretisiert haben. Aber genau dafür ist ja so eine Reise da. So ging es nach 10 wunderschönen und mit Inspiration vollgepackten Tagen (danke hierfür nochmal Janine) weiter die Küste hoch Richtung Cap de l’Homy.

Dort angekommen war das Wetter wie zu der Zeit in ganz Europa bescheiden. Trotzdem ging ich sofort zur Surfschulle um mich anzumelden. Der Plan war mir zwei Tage die Basics zeigen zu lassen und dann alleine weiter zu machen. Anmeldung ging einwandfrei und sie meinte sie schickt mir ne SMS wann es los geht, machte sie dann auch aber in der SMS stand das wegen dem Sturm und dem schlechten Wetters es keinen Kurs gibt und der Shop bleibt auch geschlossen, somit konnte ich nicht mal ein Board ausleihen. Aber ich hatte mir Gottseidank in Hossegor ein gebrauchtes Skimboard gekauft und dann nahm ich das in Angriff da wir noch ein paar Tage hier auf den Bruder meiner Freundin warten wollten und das Wetter an der ganzen Küste scheiße wahr. Und ich muß sagen Skimboarden macht nach den ersten paar Einschlägen im Sand auch echt Spaß und am Ende bin ich sogar ein bißchen ins Shorebrake reingekommen. Aber das Surfen hatte ich noch nicht abgeschrieben, in der Bretagne sollte das ja auch gehen.

Also dann ab in die Bretagne und das auf direktem Weg, nicht ohne natürlich die größte Wanderdüne Europas anzuschauen. Wenn jemand von euch mal in der Nähe ist fahrt hin und gönnt euch den Blick von da oben es ist echt beeindruckend! Am nächsten Tag kamen wir Nachmittags am Surfspot an und natürlich war der Plan es am nächsten Tag zu probieren, aber scheinbar sollte es nicht sein da Regen und Sturm mir wieder einen Strich durch die Rechnung machten und wir langsam mal auf Richtung Norden sollten.

Das hieß letzte Etappe. Zu meiner Freude fand ich einen Tag später zwischen den Regenfenstern ein paar Boulderblöcke am Strand und in der Normandie legten wir noch einen kurzen Übernachtungsstop an den weißen Klippen ein, auch diese Landschaft ist sehr zu empfehlen. Jetzt sind wir ein paar Tage in Deutschland, da wir da ja eh durch müssen um nach Schweden und Norwegen zu kommen, wo es endlich wieder hügeliger wird und ich mich schon freue mein Longboard nach fast einem Monat Pause wieder quer zu stellen.

Schweden und Norwegen wir kommen!

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