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Nach Hause kommen // Hackbrett Das Schnelle 3.0 // Riders Review von Jakob Raab

…genau so fühlte es sich an, als ich das erste Mal auf Das Schnelle von Hackbrett gestiegen bin. Jetzt kann man sagen, dass man das als Teamfahrer ja wohl sagen muss und so weiter, aber ich stand schon auf einigen Boards und habe diese Reaktion jetzt schon bei einigen Leuten wahrgenommen.

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Als ich es aus dem Karton holte konnte ich gar nicht glauben, wie schön es verarbeitet ist und wie unglaublich gut sich das Tepafurnier macht.

Also direkt griptape drauf und Setup dran. Ich hab’s gleich mal auf den kürzesten Achsstand montiert, einfach nur weils geht.

An der Alten Weinsteige angekommen war ich dann doch sehr erstaunt, wie gut sich das Ganze anfühlt. Wer die Strecke kennt weiß: Sie ist schmal und steil wie sau! Links fährt die Zacke und rechts stehen Daimler, Porsche und Co. Stuttgart eben und der perfekte Ort, um ein neues Brett zu testen 😛 Das Schnelle hat sich von Anfang an genau so verhalten wie ich es wollte. Null Torsion und gerade so viel Flex um die leichten Unebenheiten noch auszugleichen, aber steif genug damit man nicht gegen sein Brett arbeiten muss.

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Von Anfang an waren Standies bei höheren Geschwindigkeiten drin. Das liegt mit Sicherheit auch an der perfekten Stance. Vorne ist das Concave genau so steil, dass man das Gefühl hat eingelockt zu sein, aber trotzdem flach genug um es nicht als störend zu empfinden. Der hintere Fuß findet dank des super ergonomischen Gaspadals immer die richtige Position, egal ob bei toe- oder heelside gerichteten Slides.

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Das W-Concave ist so angenehm, dass der Fuß ganz besonders bei heelside standies nochmal extra Grip bekommt. Man hat dabei aber überhaupt nicht das Gefühl mit der Fußmitte auf etwas draufzustehen. Es ist so dezent, dass mir erst nach 3 Wochen aufgefallen ist, dass es überhaupt eins hat. Das Kicktail lässt sich tatsächlich für Ollies verwenden, wobei ich das lieber mit meinem Jack mache. Mit dem Schnellen ist man aber dann auch mal schnell den Randstein hoch oder runter und kann sich an leichtem Gefälle gut an Wheelies üben.

 

Wie fährt das Schnelle aber bei hohen Geschwindigkeiten?
Also Sachen packen und ab nach Freiburg, die Jungs vom Layback motivieren (nicht schwer) und ab in den Schwarzwald! Gleich an der ersten Strecke heissts „So, da knallen wir jetzt mit 90 km/h auf ne Haarnadel und das ganze drei mal hintereinander“

Mein Leder hatte ich leider vergessen also waren es vielleicht nur 85 km/h , aber bis dahin hat sich das Board super angefühlt. Ich hatte keinerlei Sorgen dass sich etwas aufschaukeln könnte oder dass ein Slide nicht klappt. Mit dem Schnellen fühlt man einfach immer wo man sich mit den Füßen befindet.

Als dann noch Insul und LoRaLo super liefen auf dem neuen Board war ich mir schon sicher, dass das Schnelle das Brett meiner Wahl ist und dass sich daran sobald nichts mehr ändern wird.

Ein paar Eckdaten:
Material: Ahorn, Esche, Glasfaser
Topsheet: Ahorn, Bambus, Nuss oder Tepa
Länge: 96,5cm
Breite: 24,5cm
Wheelbase: 63cm bis 71,5cm
Achsmontage:  63cm Newschool, Oldschool Topmount
Concave: 3D
Längsachse: Drop, Rockershape, Tailkick
Features: Flushcuts, Wheel Wells, Gas Pedals, Pockets
Gewichtsklasse: 40-85kg
Einsatzbereich: Downhill, Freeride, Carving, City

 

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