Hackbrett Gun 2.0 // Shapers Note

English version below

Ach ja, richtig, Hackbrett wird 15 Jahre alt. Was geht denn so bei den Freiburger Brettlesbauer, was gibt es neues? Wir haben für euch dieses Jahr einiges in der Pipeline, seid gespannt!

Die Gun in der Version 1.0 hat mich von den 15 Jahren Hackbrett 10 Jahre lang begleitet und ist das Brett mit dem ich die meisten Downhill Kilometer zusammengefahren habe. Es ist mein erstes WNT Brett mit hohlgefrästem Kern und wiegt fertig aufgebaut nur 3,9 Kilo. Mit Downhill ist bei diesem Brett auch wirklich Downhill gemeint, allerdings mit einem etwas anderen Ansatz. Während Raceboards auf maximale Effizienz getrimmt sind ist die Gun auf maximalen Flow ausgelegt.

Was flowt mehr in der Version 2.0 im vergleich zur ersten Gun? Version 1.0 war in der Längsachse topfeben und hatte ein einfaches Concave aus zwei ineinanderverschachtelte Ellipsen, was in der Semmel immer noch zum Einsatz kommt. Version 2.0 hat einen durchgehenden Rocker bekommen für mehr Laufruhe. Gleichzeitig sind die Achsaufnahmen vorne und hinten auf wendig angewinkelt, was dem Brett sehr viel Lebendigkeit verleiht. Die bewährten Gaspedale vom Wasser 5.0 wurden in der Position übernommen und erhöht für maximalen Kantendruck. Hinten gibts ein leichtes W-Concave. Im Klartext heisst das: bringt man kein Gewicht auf die Rails läuft die Planke wie auf Schienen, legt man sich sanft in die Kurve folgt einem das Brett und bringt man Druck auf die Rails gehts zackig um die Ecke. Eigentlich wie bei jedem guten Raceboard. Nur etwas anders…

Gefühlt unter meinen Füßen sind 10 Jahre Entwicklung deutlich spürbar und das Fahrverhalten der neuen Gun ist ein Quantensprung im vergleich zu meiner alten Keule. Dennoch ist es eine reinrassige Gun die genauso flowt, nur viel verspielter. Standies mit der alten Kiste waren jedes Mal ein Akt vollster Überzeugung, die neue lädt fröhlich dazu ein. Noch ein paar kleine Änderungen hier und da und schupps geht die gute Gun endlich in Serie

Das Brett wird es standardmäßig in WNT Flex I und II geben. Klassisch schwarz und orange. Auf Anfrage natürlich auch in unserem 15 Jahre Special Furnier solange verfügbar

Hack

 

 


 

Ah yes, Hackbrett is 15 years old. So whats up with the Freiburg-based board builders, whats new? We have a lot in the pipeline for you this year, be excited!

The Gun version 1.0 has accompanied me for 10 of the 15 years of Hackbrett and is the board with which I rode the most downhill kilometres. It is my first WNT board with a hollow core and weights only 3.9kg, complete. And by downhill, with this board it really means downhill, though with a somewhat different approach. While race boards are trimmed to maximum efficiency, the Gun is designed for maximum flow.

What flows more in version 2.0 compared to the original Gun? Version 1.0 was flat in the long axis – no rocker or camber – and had a simple concave from two nested ellipses that still lives on in the current Semmel. Version 2.0 has a rocker throughout the whole board for a calmer ride. At the same time, the front and rear trucks are angled to give the board more liveliness. The tried and tested pockets and gas pedals from the Wasser have been enlarged somewhat for maximum pressure on the rails. At the back there is a light W-concave. In plain text this all means: with no weight on the rails, the plank rolls like its on train tracks. Lean delicately into the corner and the board naturally follows. Put weight onto the rails and snap, its under your feet, diving through the turn. Actually, like any good race board. Just something different…

The feeling under my feet was of a very noticeable 10 years of development, and the ride of the new Gun is a quantum leap in comparison to my old friend. Still, it is a pure blooded Gun that flows just as much, now with added playfulness. Standies with the old one were always an act of full conviction, the new one cheerfully invites you along for the slide. A few small changes here and there and the Gun will be finally back in the lineup.

The Gun will be available as standard in WNT flex I and II. Classic black and orange. On request naturally available also in our special 15 year veneer while stocks last.

Hack

Wasser Flex II // New Limits

Last night I returned home late from the infamous Pogo Party, my body hurt all over from slamming in various bowls and my brain hurt even more. All I wanted to do was sleep. I thought nothing could keep me awake. „Ding!“ as my phone connected to wifi. Ugh… ok, a quick look at whats

Continue reading »

Testfahrt – Bear Spaceballs Lager 

 

Die Spaceballs Kugellager von Bear gibt es in einer Stahl und einer Keramik-Version. Ich habe mir hier bereits meinen zweiten Satz stahl Spaceballs draufgeschraubt.

Der große Vorteil gegenüber herkömmlichen Lagern sind natürlich die integrierten Spacer und Speedrings/Washer. Sie verringern den Spielraum zwischen Achse und Rolle und erleichtern das wechseln der Rollen erheblich.

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit den Lagern bin, denn mit beiden Sätzen hatte ich bisher keinerlei Probleme. Sie drehen sich immer noch fast genauso gut wie am ersten Tag und sind nicht auffallend lockerer geworden. Ebenfalls halten die roten Kappen, die den Dreck aus den Lagern halten sollen, immer noch fest, nicht wie bei so manch anderen Lagern, die ich bereits gefahren bin. Nicht umsonst werden die Spaceballs in vielen hochwertigen Komplettbrettern ab Werk verbaut.

Spaceballs im Webshop:

Review // Landyachtz Wolf Shark Mini

Landyachtz Wolf Shark Mini

Der Landyachtz Wolf Shark ist nun endlich auch als „mini-Version“ zu haben. Grafik und Shape sind dabei in typischer Wolf Shark Manier gehalten und analog zum großen Bruder.

Landyachtz_Wolf_Shark_Mini

Das Deck

Eigenschaften:

Die „mini-Version“ behält das aus 2015 bewährte, zugegebenermaßen etwas eigenwillige, symetrische Shape bei und misst eine Länge von 82,5cm (32,5″) sowie eine Breite von 24cm (9,5″) an der breitesten Stelle. An der Standfläche ist der Wolfhai ca. 21cm breit. Die Wheelbase-Optionen sind, bei symmetrischer Achsmontage, mit 54cm, 57,5cm und 60cm ausreichend und lassen genug Spielraum zur freien Entfaltung und Anpassung an die eigenen Wünsche. Zum Vergleich, der große Bruder ist 90cm lang, an der Standfläche 24,1cm breit und hat Wheelbasoptionen zwischen 57,65 cm bis 70,35 cm. Einen ausführlichen Test zum großen Wolf Shark könnt ihr übrigens hier lesen.

Der Wolf Shark Mini verfügt, wie sein nicht so kompaktes Pendant, über Microdrops und ein „Peanut“-W-Concave. Letzteres ist beim Wolfshark Mini nichtmehr ganz so aggresiv wie noch beim 2015er Modell des großen Bruders. Der Abstand zwischen dem in der Brettmitte verlaufenden W-Concave und dem Microdrop beträgt ca. 15cm, was ausreichend Fläche für eine angenehme, komfortable und sichere Postitionierung, auch kleinerer Füße bietet. Er kommt wie sein großer Bruder und weitere Landyachtz Bretter in Hollow Tech Konstruktion aus Zucker-Ahron (Kanadischer Ahorn, zählt zu den härtesten und dichtesten Ähornholzern der Welt) und Glasfaser. Das macht ihn besonders leicht und stabil, aber auch etwas kostspieliger.

 

Fahrgefühl:

Bear Grizzly 845

Wolf Shark Mini mit Bear Grizzly 845, Bild: Jan Liebing

So genug von theoretischem Gedöns, Achsen dran und ab aufs Brett. Hier sei noch gesagt, dass man am Besten 1/4″ Riserpads zwischen Brett und Baseplate baut. So vermeidet man etwaige Wheelbites, auch wenn die Zielgruppe des Wolf Shark Mini eher in Richtung kompaktere Menschen geht, man weis ja nie. Der Wolf Shark Mini fährt sich von Anfang an extrem angenehm, agil und ruhig oder kurzgesagt, einfach so wie ein Brett sein muss! Vielleicht bin ich da aber etwas voreingenommen, da ich mir letztes Jahr schon eine etwas kürzere Version des Wolf Shark gewünscht hatte und bis auf diesen Umstand den Wolfhai als perfektes Brett empfand. Nachdem ich den Wolf Shark Mini nun seit Ende Februar fahre, kann ich aber getrost sagen, ich finds noch besser als gedacht! Ob mit der neuen 845 Bear Grizzly oder der Precision Grizzly, das Brett macht was es soll und trotz seiner geringen Wheelbase auch bei höheren Geschwindigkeiten keine komischen Sachen.

Fazit:

Wem 2015 das W-Concave des Wolf Shark noch zu extrem und aggresiv war aber sonst keinerlei Beanstandungen hatte, wird mit dem Wolf Shark 2016 eine Menge Spaß haben. Allen denen der Wolf Shark etwas zu groß war/ist, sollten sich definitiv mal auf die „mini-Version“ des Wolf Shark stellen, ihr werdet nicht glauben was für ein Heidenspaß das Brett macht! Ich bin auf jedenfall überzeugt und habe den großen Wolf Shark gegen den kleinen Wolfhai ausgetauscht.

Danke an Max und Flix fürs bilderknipsen!

Dodgee Style // Landyachtz Dodger Testbericht

P30900561

Endlich ist es soweit! Die Sonne kommt wieder häufiger raus, die Tage werden länger, in kurzen Worten es wird Frühling. So haben Thomas und ich uns seit langem mal wieder zu einer kleinen Himmelreichtour bewegt. Da das neue Landyachtz Line Up draußen ist, wurde sich gleich am Testcenter im Layback bedient und sofort etwas Spaßiges zum Cruisen ausfindig gemacht.

Den Dodger!

Die Wurzeln des Brettes entstammen den schweizer Slalomboards genannt Büglibrett, welches zu einem flexigem Minicruiser umfunktioniert wurde. Trotzdem lässt sich damit wunderbar Pumpen und Carven.

Dank dem kleinen Tail und der verbauten Komponenten ist es auch kein Problem das Brett mal querzustellen oder ein paar Wheelies zu ziehen.

Alles in allem die perfekte Wahl für unsere kleine Himmelreichtour!

Das Board wurde in 2 Größen, herausgebracht.

Die Maße betragen für Klein/Groß:

Länge: 28/32 Inch

Breite: 6,8/7,75 Inch

Wheelbase: 17,25/21 Inch

Beide Boards haben ein sanftes Konkav, und in der Längsachse einen Camber integriert.

 

An Komponenten wurde die Polar Bear in 105mm verbaut. Eine Wendige TKP-Achse welche auch bei Geschwindigkeit schön stabil bleibt. Als Rollen wurden die Fatties Hawgs in 63mm und 78a angebracht. Eine Sliderolle die Fehler verzeiht, und trotzdem einen guten Grip aufbaut.

Auf Grund guter Rolleigenschaften und Langlebigkeit wurden auch dieses Brettle mit den Bear Spaceballs ABEC 7 bestückt, wie es bei dem Großteil der Landyachtz-Longboards so üblich ist.

Um jetzt das Ganze noch ein bisschen wendiger zu machen wurden die Achsen um einen halben Inch „aufgerisert“.

 

Mir persönlich hat die längere Variante besser gefallen, da sie etwas laufruhiger ist und der Flex angenehmer rauskommt. Sehr Komfortabel, und vom Fahrgefühl her schon eher ein Longboard. Wer jedoch einen handlichen Minicruiser sucht, mit dem er verspielt durch die Stadt surfen will, fährt mit der kleinen Variante genau richtig.

Fazit: Beide Bretter sind vielseitige Citycruiser , die einige Späße erlauben. Auch wenn die „Slalom-geometrie“ Ollies verhindert, ermöglicht das Tail witzige Turns und eeeendlose Wheelies. Dank der Vintage- Grafik, auch ein hübsches Hipster-Accessoire zum Posen und Rumtragen in der Stadt 😉

Beide Varianten sind bei uns im Layback Freiburg Skateshop für 199€ erhältlich: Dodger Brudeey

Bear Grizzly 845 // Produktvorstellung

Bear Grizzly 845

Yeah endlich, voraussichtlich ab dem 15. März 2016 gibt’s die Bear Grizzly auch mit 45° Baseplate und ersetzt auf lange Sicht die Bear Grizzly 840. Die Bear Grizzly 845 kommt mit einem zur Bear Grizzly 852 identischen Hanger und wird, wie die Bear Grizzly 840 und im Gegensatz zur Bear Grizzly 852 nur in schwarz erhältlich sein.

Eigenschaften:

Die Bear Grizzly 845 mit 45° Baseplate hat einen 181mm breiten Hanger, einen 8mm Achsstift und lässt sich flippen. Im nicht geflippten Zustand beträgt die Höhe der Bear Grizzly 845 63mm (unterkante Baseplate – mitte Achsstift), geflippt ist sie nur noch 59mm hoch. Zur Befestigung am Brett kann man zwischen Old- & Newschool Montage wählen. Die mitgelieferten blauen Stock Bushings sind wie die grünen, grauen und gelben Stock Bushings in der Bear Grizzly 852, 15mm hoch, haben einen Durchmesser von 24mm und eine Härte von 82,5a. Der Bushingseat der Bear Grizzly 845 misst im Durchmesser 24mm und bietet dem Bushing so einen festen Sitz. An der Straßenseite begrezt ein Cupwasher den Bushing. Der Kingpin ist fest verpresst, damit ohne Spiel und nicht austauschbar. Anzumerken ist noch, dass Achsstift und Kingpin aus „Grade 12 Steel“ sind, Branchenstandard ist Güte 8.

Rein von den technischen Daten her ist die Bear Grizzly 845, vergleichbar mit der Crail Speed 180 oder der Bolzen Truck mit 45° Baseplate.

Eindruck:

Die Achse ist – Bear typisch – ordentlich verarbeitet, die abgedrehten Hangerenden sowie der Pivot weisen keinen Grat auf, teilweise sieht man der Achse aber an, dass sie gegossen ist. Der Hanger ist, wie bereits angesprochen, der selbe wie bei der Bear Grizzly 852. Somit verfügt auch die Bear Grizzly 845 am Bushingseat über eine etwas geöffnete und abgesenkte Wand um den Bushing. Dies hat ein sanftes und gleichmäßiges Lenkgefühl von Kante zu Kante zur Folge, wobei der Hanger dabei trotzdem leicht und sehr gut ausbalanciert um den Nullpunkt gehalten werden kann. Der Bushingseat ist dadurch auch kompatibler zu Bushings anderer Hersteller.

Als ich die Achse am Brett hatte und die ersten paar Meter gerollt bin, kamen mir die Stock Bushings für meinen Geschmack etwas zu träge vor. Nach ein paar Abfahrten fühlte sich das Ganze dann aber ziemlich gut an. Der erste Eindruck macht Lust auf mehr und auch wenn es etwas schneller wird, ist die Bear Grizzly 845 mit Stock Bushings bestückt, noch sehr angenehm zu steuern und ruhig unter den Füßen. Mit etwas Bushing Optimierung ist aus der Bear Grizzly 845 sicher noch das ein oder andere rauszuholen. Ich werde sie in 2016 auf jedenfall noch öfter fahren!

Bear Grizzly 845

Bilder: Jan Liebing

 

Landyachtz Maple Freedom Series im Test

In Freiburg fangen die Magnolien bereits an zu blühen. Ein klares Zeichen, dass der Frühling nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Was ist neu 2016, gibt es revolutionäre Veränderungen im Longboardmarkt? Wir haben auf jeden Fall eine feine Auswahl an Produkten für 2016 am Start. Auch in unserer Ladenstruktur konnten wir über den Winter einiges verbessern um euch einen noch besseren Service bieten zu können. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die ersten warmen Tage! So wie heute. Ich hab mir mal die neue Maple Freedom Series von Landyachtz geschnappt und ne Runde gedreht. Im Einsteigersegment absolut heiß!

Landyachtz Maple Freedom Series

image

Mit 159€ für die Topmount Bretter Chief Feather, Chief Floral und Ripper Tropical und 179€ fürs Drop Through Brett Drop Hammer Cardinal kommt Landyachtz dieses Jahr mit einer Kampfansage angepusht. Landyachtz ist für hochwertige Bretter bekannt und hat sich bisher nie ganz ins günstig Preissegment gewagt. Die Kanadier haben einen hohen Anspruch an Qualität und das ist gut so. Was mich in erster Linie interessiert hat war ob der Qualitätsanspruch den günstigen Preisen weichen musste und dem ist ganz klar nicht so. Für günstiges Geld bekommt man bei der Maple Freedom Series jede Menge Brett!

In erter Linie liegt das aber an den verbauten Komponenten und nicht am Brett. Die Completes kommen momentan allesamt mit der 4. Generation der bewährten Bear Grizzly Achse. Die ist zwar nicht mehr ganz aktuell, hat sich aber Jahrelang bewährt. Eine Top Achse, die man jederzeit auf sein nächstes Setup mitnehmen kann. Ein weiterer Pluspunkt sind die Rollen. Oftmals kommt man mit den steinharten Plastikklumpen unter Günstigsetups überhaupt nicht vom Fleck und der Fahrkomfort leidet enorm. Hier zeigt sich wieder, dass Landyachtz einfach Bock hat gute Produkte zu bauen. Die Wheels sind grippig, komfortabel und schnell. Sicherlich bekommt man für mehr Geld noch bessere Fahreigenschaften, aber das ganze Konzept funktioniert und fühlt sich gut an!

Das Drop Hammer Cardinal

Beim ersten mal draufstellen fand ich die Camberkonstruktion ohne viel Flex etwas gewöhnungsbedürftig, was sich allerdings schon nach wenigen Metern gelegt hat. Camber und Concave sind super mild, was gerade von Einsteigern oftmals als angenehm empfunden wird. Das Drop Hammer lässt sich mühelos und flüssig umkanten, easy anschieben und in Slides ganz ordentlich kontrollieren. Auf Kicks an Nose und Tail hat Landyachtz verzichtet. Um ehrlich zu sein nutzen sowas in der Praxis bei einem Drop Through Brett eh nur wenige. Dafür ist das Deck schön kompakt, wodurch es zum idealen täglichen Begleiter wird. Auch eine Himmelreichtour ist mit dem Drop Hammer problemlos möglich. Ein Drop Throug Twintip zum schlanken Kurs mit ordentlichen Komponenten. Zuschlagen!

Die Chiefs

Urbaner und surfiger wirds mit den Chiefs. Die Teile sind ultrawendig und handlich. Im Grunde sind das schon Mini Cruiser mit schönen Surfqualitäten und eine grandiose Alternative zu den Penny Boards aus Plastik. Die Zielgruppe der Chiefs sind zum einen kleine Personen und Einsteiger, zum anderen große Personen die einen Mini Cruiser suchen und keine Angst haben wollen sich mit einem zu kurzen Radstand das Genick zu brechen. Beide fühlen sich mit den Chiefs in der Stadt komplett zu hause. Die kleineren nehmen das Chief dann auch noch entspannt mit auf die Himmelreichtour, die großgewachsenen nehmen das Chief da eher nur für den spontanen Ausflug. Carvt man das Chief hart fangen die Wheels erstmal schön an zu schmatzen und signalisieren so den Grenzbereich. Den sollte man mit diesem Deck nicht unbedingt verlassen, dazu gibt es bessere Alternativen. Ansonsten rollen und carven sich die Chiefs erste Sahne. Wer das flowigere Fahrgefühl von Pintails den Drop Through Brettern vorzieht kann auch bei den Chiefs getrost zuschlagen.

Das Maple Ripper

Das bestimmende Feature beim Maple Ripper ist das monströse Kicktail. Setzt man seinen Fuß in die sanfte und üppig dimensionierte Wölbung kann man garnicht mehr anders als ständig im Wheelie zu rollen. Also ich habs gefeiert! Ansonsten ist das Ripper vom Radstand her eine Spur kürzer als das Chief und damit noch wendiger. Die Standfläche ist hinten etwas breiter gehalten, womit man mehr Halt und Kantendruck hat. Eine nette Spielerei für zwischendurch!

Online erhältlich ist die Maple Freedom Series ab Mitte März 2016. Die Testbretter liegen bei uns im Laden schon bereit. Wer bock hat kann sich die Teile für eine Runde schnappen oder leihen.

Fazit: Mit der Maple Freedom Series ist Landyachtz ein grandioser Einstieg in das günstige Preissegment gelungen, ohne die eigenen Quaitätsansprüche zu umgehen. Sicherlich kann man von einem Brett dieser Preisklasse keine Wunder erwarten, dennoch sind die Bretter eine runde Sache und fühlen sich gut an. Wer mit einem dieser Bretter den Einstieg ins Longboarden findet und aufrüsten möchte tauscht einfach das Deck aus und kann die Komponenten noch ein ganzes Stück weiter verwenden. Ein fairer Deal!

Landyachtz Ramathorn 2016 // Quickreview

Landyachtz Ramathorn 2016

Das Landyachtz Ramathorn, im Vorfeld als Landyachtz Cannon gehandelt, löst 2016 den 36″ Peacemaker ab. Entworfen von Landyachtz Teamfahrer Troy Yardwaste, kann es einiges einstecken. In typischer Landyachtz Manier steckt in dem neuen Brett einiges an Innovation, z.b. der Hollowtech Kern aus kanadischem Ahorn, den wir bereits aus den 2015er Brettern, Tomahawk, dem Wolfshark und den Switchblades kennen. Das erleichtert im wahrsten Sinne des Wortes Flips, Ollies und Slides. Ausserdem besitzt es ein bis dato einzigartiges 360° W-Concave an der vorderen Standfläche – die „Front Pocket Technologie“. Mit 37″ bzw. 94cm Länge, einer Breite von 9,75″/24,8cm und Whellbase Optionen von 55cm – 57cm sowie einem Kicktail ist es das optimale Brett für Stadt- und Freeride-Sessions.

Genug von Facts und Features, ich hab mir das Ramathorn bestückt mit der neuen 45° Bear Grizzly und Hawgs Tracers einfach mal geschnappt und bin damit in die Weinberge um das Ganze unter den Füßen zu spüren. Ich muss sagen, zuerst war vorallem die „Front Pocket Technology“ etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Abfahrten ists ungefähr so als wäre ein Footstop montiert. Das Brett macht definitiv Spaß und ich freu mich schon auf weitere Abfahrten abseits der Weinberge.

Ach ja, und übrigens Ramathorn, Ding Dong …

Try something new! Evo fahren

Landyachtz_Evo_2016

Schon seit ein paar Wochen geistert dieses Gefühl in meinem Hinterkopf rum und überträgt sich auf den Bauch. Kleine Geistesblitze, wie es sich wohl anfühlt, auf einem der Bretter, das am stärksten polarisiert, diese und jene Kurve zu fahren. Sektionen von bekannten Runs ploppen in meinem Kopf auf, während ich bei schlechtem Wetter tagträume. Gestern

Continue reading »
Pages:123»